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Lesertelefon mit Ulrich Reineking: Rege Anteilnahme an kleinen und großen Problemen

Wenn man mal im Fahrstuhl stecken bleibt...

Rinteln. Neubürgerin Anke Heck bedauert, dass der "Postillon" beim alten Rintelner Heimatmuseum am Kirchplatz offenbar dauerhaft verstummt ist. "Als Besucherin der Stadt habe ich mich darüber immer sehr gefreut, wenn sich dieses dekorative Musikspiel in Bewegung setzte. Wäre das nicht eine Herausforderung für Heimatverein, Pro Rinteln oder auch für die Wirtschaft, das wieder in Betrieb zu setzen?"

veröffentlicht am 21.02.2007 um 00:00 Uhr

Fahrstuhl mit Tücken: Edda Bethke war eine halbe Stunde lang ein

Als langjährige Nachbarin der jetzt auf so tragische Weise ins Blickfeld der Öffentlichkeit gerückten Familie in Hohenrode hat sich Sigrid Hermanns ihre eigenen Gedanken zu dem grausamen Geschehen und seiner Vorgeschichte gemacht: "Es wusste doch jeder, dass die Frau immer wieder geschlagen wurde und dass dieser Mann offenbar nicht in der Lage war, seine Emotionen zu kontrollieren." Auch andere seien von ihm bedroht worden, wiederholt seien Polizei und Jugendamtüber die Verhältnisse informiert worden. "Eingreifen können wir leider erst, wenn etwas passiert ist", habe man beispielsweise von der Kripo zu hören bekommen. "Dies soll kein Vorwurf gegen die Beamten sein, sondern ein Appell, sie rechtlich in die Lage zu versetzen, in solchen eklatanten Fällen auch schon etwas zu unternehmen, bevor es zu solchen Katastrophen kommt!" Eine unangenehmeÜberraschung erlebte jetzt Edda Bethke aus Rinteln, als sie mit dem Fahrstuhl im Bürgerhaus in das Obergeschoss fahren wollte: "Zwar hatte ich schon von Bekannten gehört, dass das Ding so seine Tücken hat, habe das aber eher als unbegründete Angst empfunden." Kurz nach dem Anfahren aber sei das Gehäuse dann zwischen zwei Stockwerken stehen geblieben, und nur mit Mühe gelang es der Rintelnerin, im spärlichen Restlicht wenigstens den Alarmknopf zu betätigen. "Zum Glück wurde dann ein Rathausbediensteter auf meine Lage aufmerksam, der gerade Post ins Bürgerhaus gebracht hatte und so wurde ich dann nach einer guten halben Stunde aus meiner misslichen Lage befreit." Ihre dringliche Bitte an die Stadtverwaltung: "Unbedingt dafür sorgen, dass dieser Fahrstuhl gewartet und gegebenenfalls umfassend erneuert wird." Inzwischen habe sie nämlich von verschiedenen Vorfällen dieser Art erfahren - und das stelle doch eine erhebliche Verunsicherung für alle potenziellen Nutzer des Fahrstuhls dar.



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