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Mitmach-Zirkus: Kinder lernen in drei Tagen Feuerspucken, Tellerdrehen undÜbungen am Trapez

Wenn eine Bergstadt zur Zirkusstadt wird...

Obernkirchen (clb). Geschwister, Eltern, Großeltern, Freunde, Verwandte und Lehrer sind am Sonnabend um 14 Uhr ins Zirkuszelt auf den Kirchplatz gekommen, um die Vorführung vom Mitmach-Zirkus, an der drei Klassen der Grund- und Realschule mit rund 70 Kindern teilgenommen haben, nicht zu verpassen. Und das Ergebnis konnte sich sehen lassen:Jedes Kind hatte ein oder gleich mehrere Kunststücke erlernt und dann vor Publikum präsentiert - das Angebot reichte von Seilspringen, Feuerspucken, akrobatischen Übungen am Trapez und einer "menschlichen Pyramide" bis hin zum Tellerdrehen und Rhönradübungen.

veröffentlicht am 10.09.2007 um 00:00 Uhr

Gespannt schauen Eltern, Freunde und Lehrer, wie die Kinder ihre

Für besonders lauten Applaus sorgte die Zaubershow, bei der Tücher von einer Sekunde auf die nächste ihre Farben wechselten oder eine Vase auf einmal "schweben" konnte. Recht wackelig, aber trotzdem fehlerfrei gestaltete sich das Balancieren auf einem (nicht ganz so dünnen) Seil, wo das Festhalten aber immerhin erlaubt war. Auch das Fahren auf dem Einrad hatten die kleinen Artisten erlernt - und schafften es sogar, Kurven zu meistern und dabei einen Reifen zu halten. Abgerundet wurde das ganze Programm durch die lustige Moderation der beiden Clowns, die die gesamte Vorführung begleiteten und dafür sorgten, dass auch die Zuschauer mit eingebunden wurden. Nach der Zirkusvorstellung gab es als besonderes Bonbon noch die Capoeira-Show, die mit der passenden Musik zugleich ein Stück brasilianisches Flair in das Zelt mitbrachte: Gemeinsam mit dem Maschinenbau-Studenten Pejman Heidari-Matin hatte Susanne Veentjer vom Jugendzentrum den acht kleinen Teilnehmern in einem eintägigen Crashkurs die Grundzüge aus Akrobatik, Tanz und bodennaher Bewegung beigebr acht. Von Brasilien ging es dann direkt in den "Wilden Westen" : Die "Line-Dance-Corner Schaumburg" gab - mit Hemden, Lederhosen und Hüten bekleidet - einige ihrer Tänze zum Besten, bei denen sich auch das Publikum anschließen durfte. Zufrieden mit dem Ergebnis seiner "Lehrlinge" war auch Gregor Saborowski, Besitzer des "Zirkus Zippolino", der den Kindern in nur drei Tagen die ganzen Kunststücke beigebracht hatte und ihnen für ihre Disziplin dankte: "Ihr habt dadurch hoffentlich Teamfähigkeit, Mut und Selbstbewusstsein gelernt!" Begeistert von den drei Zirkustagen waren auch die Teilnehmer, die in dieser Zeit unterrichtsfrei hatten: "Mir hat es besonders gut gefallen, als meine Freundin Annabelle auf dem Rhönrad Kunststücke gemacht hat", erzählt die siebenjährige Alessia, die selbst einen Handstand auf dem rollenden Rad machen durfte. Und Eileen (12) und Angelika (11) stimmen zu: "Das muss nächstes Jahr unbedingt wieder für die anderen Kinder stattfinden!" Sie selbst wollen dann auf jeden Fall zum Zuschauen kommen...

Gregor Saborowski hilft beim Feuerspucken.
  • Gregor Saborowski hilft beim Feuerspucken.
Sogar die Grundzüge des Seiltanzens haben die Schüler in den dre
  • Sogar die Grundzüge des Seiltanzens haben die Schüler in den drei Tagen gelernt.


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