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Interview mit Experte Andreas Frigge

Wenn die Energie durch die Haustür herausspaziert

veröffentlicht am 24.03.2012 um 00:00 Uhr

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Das eigene Zuhause durch eine Wärmedämmung vor teuren Energieverlusten zu schützen, ist heutzutage gang und gäbe. Auch an einen Austausch der Fenster wird oft noch gedacht. Viele Eigentümer vernachlässigen indes eine Schwachstelle in der Fassade: Nicht mehr zeitgemäße Haustüren lassen wertvolle Energie großflächig entweichen. Warum sich eine Modernisierung des Eingangs schnell bezahlt macht, erklärt Andreas Frigge, Vertriebsleiter bei Noblesse Türen.

Warum stellt gerade die Haustür so oft einen Schwachpunkt in Eigenheimen dar?

Die Eingangstür, die ja zugleich eine optische Visitenkarte für das Haus sein soll, tauscht man nicht einfach alle paar Jahre aus. Die Nutzungsdauer beträgt in der Regel mehrere Jahrzehnte. Aber naturgemäß können Modelle etwa aus den 70er oder 80er Jahren, selbst 90er Jahren, so sehr sie auch ästhetisch noch gefallen mögen, bei weitem nicht mehr die Ansprüche an eine heutige Wärmedämmung erfüllen.

Auch heute werden viele Haustüren noch aus denselben Materialien gefertigt wie vor 20 oder 30 Jahren. Was können die neuen Modelle besser?

Grundsätzlich ist es richtig, dass auch heute Aluminium- und Holztüren noch weit verbreitet sind. Aber die Entwicklung ist nicht stehen geblieben. Neue Verarbeitungstechniken machen es möglich, Türen erstmals komplett aus Fiberglas-Composite-Werkstoffen herzustellen. Damit werden Dämmwerte erreicht, die sich auf Passivhausniveau bewegen und die Vorgaben der Energieeinsparverordnung 2012 noch übertreffen. Der Hauseigentümer profitiert damit von deutlich geringeren Energieverlusten und somit sinkenden Heizkosten.

Wie sieht es bei Türen denn in Bezug auf die Sicherheit aus?

Der Verbundwerkstoff ist besonders robust, sodass die daraus hergestellten Türen einbruchhemmend entsprechend der offiziellen Widerstandsklasse 1 und optional WK 2 sind. Dies erreichen nur die wenigsten Modelle aus konventionellen Materialien.

Ist für den Verbundwerkstoff ein Öko-Aufschlag zu zahlen?

Nein, die Türen sind nicht teurer als qualitativ vergleichbare Türen aus anderen Materialien.

Eine neue Haustür wertet nicht nur die Fassade auf, sondern hilft durch eine verbesserte Dämmung auch dabei, wertvolle Heizenergie zu sparen.

Foto: djd/noblesse Türfüllungen GmbH & Co. KG



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