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Sicher durch den Winter – Tipps für Hausbesitzer und Mieter

Wenn der Frost die Leitung sprengt

veröffentlicht am 25.01.2014 um 00:00 Uhr

Ob Hausbesitzer oder Mieter – die Wintervorbereitungen treffen jeden. Dazu zählt zum Beispiel, dass bei sehr frostigen Temperaturen Wasserleitungen und Heizungsrohre bersten können.

Wenn das Wasser in den Leitungen steht und in den Räumen nicht genug geheizt wird, dann kann das Wasser gefrieren. Weil Eis sich aber im Verhältnis zum Volumen des Wassers ausdehnt, benötigt es mehr Platz – den es in den Leitungen meist nicht hat.

Das Rohr kann dem Druck des Eises nicht standhalten und platzt. Weil die Leitung eingefroren ist, merkt das aber zunächst niemand. Erst wenn es warm wird, fällt das Problem auf: Das Eis schmilzt und es kommt zu einem Leitungswasserschaden.

„Vorbeugen kann man am effektivsten, indem man auch abgelegene und wenig genutzte Räume heizt“, erklärt Peter Meier von der Nürnberger Versicherungsgruppe und ergänzt: „Das Heizkörperventil in Frostschutzstellung zu bringen, reicht nicht. Der Frostwächter verhindert zwar, dass der Heizkörper einfriert, doch die Rohre schützt er nicht.“ Eine konstante Raumtemperatur, so Meier, sei auch für die Heizkosten das Beste. Die Wohngebäude- beziehungsweise Hausratversicherung schützt zwar vor den monetären Folgen des Leitungswasserschadens, ärgerlich ist so ein Zwischenfall dennoch.

Nicht die Wohngebäudeversicherung, sondern die Elementarschadenversicherung schützt Hauseigentümer dagegen vor den Schneelasten, die sich auf dem Dach ansammeln.

Schnee auf den Dächern sieht zwar idyllisch aus, ist aber ein hohes Risiko. Denn Risse, Verformungen und Einstürzen können die Folge sein, weil Schnee erstaunlich schwer ist. Eine Schneeschicht von zehn Zentimetern kann es pro Quadratmeter auf immerhin 100 Kilogramm Gewicht bringen.

Ob das Dach der Belastung standhält, können nur versierte Dachdecker oder die Feuerwehr entscheiden. „Auf keinen Fall sollte man allerdings selbst auf das Dach steigen, um den Schnee herunterzuschaufeln“, warnt Peter Meier.

Schnee sollte von der Photovoltaikanlage auf einem Dach am besten ganz von allein herunterrutschen. Das klappt meist gut, wenn die Dachneigung mehr als 30 Grad beträgt. Ist das Dach flacher, müssen die Betreiber der Anlage dafür sorgen, dass die Module vom Schnee befreit werden. Weil gerade bei Eisglätte die Gefahr sehr groß ist, vom Dach zu stürzen, sollte man nie ungesichert aufs Dach steigen. Generell ist es wichtig, die Solarmodule vor Beschädigungen zu schützen.



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