weather-image
10°
Arbeitsgruppe "Lange Nacht der Kultur" hält Manöverkritik

Weniger Besucher, leichtes Plus

Bückeburg (rc). Manöverkritik des Arbeitskreises "Lange Nacht der Kultur": Insgesamt wurde ein positives Fazit der Veranstaltung vom 6. Oktober gezogen, auch wenn es einige Kritikpunkte gab, die der neue Arbeitskreis bei der dritten Auflage des Events in zwei Jahren berücksichtigen und verbessern sollte.

veröffentlicht am 19.10.2006 um 00:00 Uhr

"Du hinterlässt riesige Schuhe", sagt Arbeitskreis-Mitglied Alfr

Wie der scheidende Sprecher des Arbeitskreises, Jürgen Hockemeier, mitteilte, wurden insgesamt 1700 Bändchen verkauft - 400 weniger als bei der Erstauflage im Jahr zuvor. Hockemeier führte diesen Rückgang auf die Konkurrenz des parallel stattfindenden Oktoberfestes im Schlosspark zurück: "Das hat uns Besucher gekostet." Finanziell kam die "Lange Nacht" durch die Hilfe der Sponsoren, darunter unsere Zeitung, dennoch über die Runden. Am Ende konnte ein leichtes Plus von gut 1000 Euro bilanziert werden, das jetzt für die Organisation der dritten Auflage zur Verfügung steht. Nach den Rückmeldungen, die den Arbeitskreis erreichten, sei das umfangreiche Programm von den Besuchern durchgängig positiv aufgenommen worden. Das Einhalten des Zeitplans habe - bis auf eine Ausnahme in der Stadtkirche - durchgängig reibungslos funktioniert. Anders als im Vorjahr hätten die Besucher dadurch genügend Zeit gehabt, zwischendurch den Spielort zu wechseln oder aber eine Kleinigkeit wie Snacks oder Getränke zu sich zu nehmen. Der vergünstigte Vorverkauf habe für Entzerrung zu Beginn des Events gesorgt. Hockemeier: "Das wirklich traurige an der Langen Nacht: man musste sich entscheiden, wohin man geht." Dank gab es für alle Sponsoren, Helfer, Mitwirkenden und den Arbeitskreis, die allesamt engagiert bei der Sache gewesen seien. "Viel Arbeit und lebhafte Diskussionen, wir haben hart an der Linie gearbeitet." Dennoch gab es Punkte, die verbessert werden müssen. An erster Stelle nannte Arbeitskreis-Mitglied Renate Barkhausen die Ausstattung der Mitwirkenden mit Bändchen, damit sie nach ihren Auftritten andere besuchen können. "Geringerer Beitrag" oder "kostenlos" lauteten die Standpunkte, die aufeinander trafen. Ein anderer Kritikpunkt betraf dieEinlasskontrollen, die an einigen Stellen zu lasch gewesen seien. "Das muss verbessert werden, sonst kauft keiner mehr Bändchen, weil er meint, überall umsonst hinein kommen zu können."

Copyright © Deister- und Weserzeitung 2017
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare