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Grundschüler zu Besuch bei den Meerbecker Brandbekämpfern

Wem gehört die Feuerwehr?

Meerbeck (gus). Schüler der Meerbecker Grundschule haben ein brandheißes Unterrichtsthema mit einem Besuch der örtlichen Feuerwehr abgerundet. Die Dritt- und Viertklässler wurden von Brandmeister Uwe Hasemann und Heiko Krömer über Ausrüstung und Aufgaben der Feuerwehr informiert.

veröffentlicht am 01.10.2008 um 00:00 Uhr

Ganz schön schwer: Die Schüler staunen über das Gewicht eines At

Die beiden Männer staunten nicht schlecht, als sie hörten, was die Jungen und Mädchen schon so alles über die Feuerwehr wussten. So bedeutet der Begriff "freiwillig" beispielsweise, dass die Feuerwehrleute kein Geld bekommen, wie eine junge Besucherin anmerkte. Ein anderer Schüler wusste, dass die Feuerwehr "der Gemeinde gehört". "In diesem Fall der Samtgemeinde Niedernwöhren", ergänzte Krömer. Richtig baff waren die Jungen und Mädchen, als Krömer buchstäblich schweres Gerät präsentierte. Mit einem Spreizer drückte der Feuerwehrmann zunächst ein Metallrohr platt wie eine Flunder. Anschließend durchtrennte er es mit der hydraulischen Schere, als wäre es aus Pappe. War es aber nicht. Kröner erklärte den Kindern, dass die Geräte beispielsweise bei Verkehrsunfällen eingesetzt werden, um Autos aufzuschneiden. Dann können Verletzte geborgen werden. Bei Hasemann bekamen die Schüler Schläuche, Spritzen, Pumpen, Äxte und sonstige Utensilien zu sehen, die die Feuerwehr bei ihren Einsätzen benötigt. Besonders aufregend fanden die Besucher das Atemschutzgerät mit Sauerstoffflasche. Jeder durfte es einmal anschnallen. "Das ist ja so schwer wie ich", staunte ein Junge. Naja. Zumindest beinahe - 15 Kilogramm wiegt es laut Hasemann. Und für Kinder sind die Geräte auch nicht gedacht. Selbst Erwachsene müssten einen Lehrgang absolvieren, bevor sie damit arbeiten dürfen, so Hasemann. Der Anschauungsunterricht war eine Ergänzung zum Sachunterricht in der Schule. Den hat Lehramtsanwärterin Melanie Krull geleitet. Im Vorfeld hatte die Meerbecker Feuerwehr außerdem eine Feuerschutzübung in der Schule absolviert.



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