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Mehr als 60 Gäste beim CDU-Grünkohlessen / Bundestagskandidat Wuttke hält Vortrag

"Wellness"-Abend mit Wahlkampftönen

Rodenberg (bab). Der CDU-Ortsverband Rodenberg hat mehr als 60 Teilnehmer beim diesjährigen Grünkohlessen begrüßt. Seit 30 Jahren veranstaltet die Partei den Abend mit Rodenberger Bürgern, bei dem es um Politik und um Privates geht. Es wurden auch wieder Wahlkampftöne laut, denn der CDU-Bundestagskandidat für den Wahlkreis, Christopher Wuttke, war zu Gast.

veröffentlicht am 26.11.2008 um 00:00 Uhr

Mehr als 60 Teilnehmer fanden sich beim CDU-Grünkohlessen im "Ra

"Grünkohlessen ist ein Kultessen", sagte CDU-Ortsverbandsvorsitzender Matthias Schellhaus zur Begrüßung in Rodenberger "Ratskeller". Das habe er im Internet erfahren, ebenso wie die Information, dass das Wintergemüse wahnsinnig gesund sei, weil es viele Mineralien enthält. In diesem Sinne sei dastraditionelle Grünkohlessen der CDU ein "Wellness-Abend". "Dann werde ich wohl gesund über den Winter kommen", sagte Wuttke, der glaubt, er werde diese Saison mehr Grünkohl essen, "als alle anderen in diesem Raum". Der Grund: Wuttke will als "Kandidat mit Außenseiterchancen" an seinem Bekanntheitsgrad in Schaumburg arbeiten und deshalb so vielen Einladungen wie möglich folgen. "Und wenn das bedeutet, dass ich mir die Hacken ablaufe und 20 Mal Grünkohl esse." Die Wirtschafts- und Finanzkrise sowie die Beurteilung der politischen Konkurrenz stand im Mittelpunkt von Wuttkes Vortrag mit der Quintessenz: "Die SPD muss sich erholen in der Opposition." Der Schaumburger Kandidat bekannte sich klar zu seiner Wunschkoalition in Bund, einer CDU-FDP-Regierung. Er grenzte sich von reinen Politikerbiografien bewusst ab. "Ich habe nicht mit 19 Politik geplant" , sagte der 35-Jährige. Er sei ein überzeugter Mittelständler, der Kontakt und Austausch mit "ganz normalen Leuten" pflegen möchte. Während die bundespolitischen Themen, die Wuttke aufgriff, im Mittelpunkt der Begrüßungsworte standen, wurden Rodenberger Themen ausgespart. Schellhaus lobte lediglich die Fraktionsarbeit von Joachim Stürck, Volker Dahle und Sebastian Klein. "Sie stehen im Rat für Transparenz", hob er hervor.



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