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Wellenbad unter freiem Himmel

Stadthagen (gus). Bei 26 Grad Wassertemperatur und etwa derselben Luftwärme haben gestern Nachmittag die ersten Stadthäger eine ganz schöne Welle gemacht - nach zweijähriger Pause. Ab sofort ist das Wellenfreibad am Tropicana wieder geöffnet.

veröffentlicht am 02.06.2007 um 00:00 Uhr

Die ersten Wellen sind gebrochen: In den wogenden Wassermassen i

Ein bisschen gedulden müssen sich die Badegäste immer noch, bevor die Brandung beginnt. Eine halbe Stunde Pause zwischen den Wellengängen lässt wieder Ruhe im Becken einkehren. Wenn sich der Uhrzeiger am Schwimmmeister-Häuschen wieder einem der rot markierten Intervalle nähert, steigt die Spannung. Denn dann sind die nächsten fünf Minuten Wellenspaß angesagt. Montags bis sonnabends beginnt der Spaß um 14 Uhr, die letzte Welle ebbt um 18.30 Uhr ab. Sonntags sind die fünfminütigen "Wellenlängen" auf 11 bis 12 Uhr begrenzt. Geöffnet ist das Freibad mit 15 000 Quadratmetern Liegewiese und Kleinkinderbecken montags zwischen 13 und 20 Uhr, dienstags bis freitags zwischen 11 und 20 Uhr sowie an Wochenenden zwischen 9 und 20 Uhr. In den Sommerferien ist immer von 9 bis 20 Uhr geöffnet. Montags kann erst ab 11 Uhr geschwommen werden. Dies ist in den Augen von Stadthagens Bürgermeister Bernd Hellmann ein Indiz für die Flexibilität der Freizeiteinrichtung. "Wir hatten lange kein richtiges Familienbad", so der Bürgermeister. Die ausgedehnten Öffnungszeiten in den Ferien sollen Familien mit Schulkindern entgegen kommen. Ebenfalls flexibel ist die Verknüpfung mit dem Tropicana nebenan. Der Eintritt in Stadthagens neue "Brandungszone" allein kostet für Kinder bis sechs Jahre einen, für Jugendliche bis 16 Jahre 1,80 und für Erwachsene 2,50 Euro. Wellenbad-Betriebsleiter Jens Schmücking erklärt, dass die Gäste durch ein Drehkreuz von dort ins Tropicana und zurück gelangen können. Wer bereits für das Tropicana bezahlt hat, kann das Wellenbad kostenlos nutzen. Anders herum wird nach Zeittarif ein Aufpreis verlangt. Die Verantwortlichen sind aus mehreren Gründen stolz auf das Freibad mit den brechenden Wogen. Es ist eine von zwei Einrichtungen dieser Art in Niedersachsen. Die Wasserfläche beträgt 1800 Quadratmeter. Zwei Beachvolleyballfelder, ein Spielplatz inklusive Piratenschiff "Tropitanic", Tischtennisplatten, Fußballtore und Kicker-Automatenbieten Gelegenheit für jede Menge Spaß. Wer es ruhiger mag, kann auf einer Sonnenterrasse ausruhen und in den Pausen zwischen den Wellen seine Bahnen ziehen. Das Becken im Schwimmerbereich ist etwa 20 Meter breit. Der Einstieg erfolgtüber Leitern oder ein Gefälle an der Stirnseite - fast wie am Strand.

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