weather-image
Kneipp-Bund fordert Klarheit über die Zukunft

Weiterer Zuspruch für die Badewonne

Nordsehl. Die Welle der Solidarität für die Badewonne reißt nicht ab. Jetzt hat sich auch Gerold Barre, Landesverbandsvorsitzender des niedersächsischen Kneipp-Bundes, in die Diskussion eingeschaltet. Seine Forderung an die Politik: Klarheit schaffen in Sachen Badewonne und das Hallenbad erhalten.

veröffentlicht am 28.04.2014 um 18:45 Uhr
aktualisiert am 28.04.2014 um 20:38 Uhr

270_008_7120414_Nw_Wonnegespraech_GANZ_SCHLECHT_2904c.jpg

Autor:

jan-Christoph Prüfer

Über den Kneipp-Bund rechnet der Förderverein Badewonne ärztlich verordneten Schwimmsport mit den Krankenkassen ab. Solche Abrechnungen müssen über einen Verband wie den Kneipp-Bund laufen.

„Die Krankenkassen wollen Klarheit“, sagt Barre. Ärztliche Verordnungen wie die in Frage stehenden bezögen sich normalerweise über einen Zeitraum von 50 Wochen. Jetzt eingegangene „Aufträge“ liefen also bereits bis ins kommende Jahr. „Wir müssen wissen, ob wir noch über das Jahresende hinaus mit der Badewonne planen können“, erklärt Barre. Die Krankenkassen hätten zwar noch nicht angefragt – bei den politischen Wirren um das Hallenbad und die daraus resultierenden Ängste vor einer Schließung sei das aber nur eine Frage der Zeit.

Barre zumindest hoffe nicht nur auf baldige Gewissheit, sondern auch auf einen positiven Beschluss. Zusammen mit dem Fördervereinsvorsitzenden Rolf Wöbbeking träumt er von einem „Kneipp-Kompetenz-Zentrum“. Die räumlichen Voraussetzungen seien dafür Barre zufolge bei der Badewonne gegeben wie bei sonst keinem anderen ihm bekannten Hallenbad in Niedersachsen.

„Das Bad ist nicht zu groß und fällt nicht zu steil ab“, erklärt Barre. An der tiefsten Stelle sei die Badewonne 1,70 Meter tief, ergänzt Wöbbeking. Gerade für die häufig älteren Menschen, die Kneipp-Angebote wahrnähmen, sei das Nordsehler Hallenbad also optimal. Auch die kleine Sporthalle läge perfekt. „An anderen Standorten können wir häufig nur das eine oder das andere anbieten“, sagt Barre. „Kneipp-Angebote mit oder ohne Wasser“, führt er aus.

Ganz ohne einen Anbau werde man bei allen Voraussetzungen nicht auskommen, räumt Wöbbeking ein. Der Kneipp-Vorsitzende Barre gibt aber zu bedenken: „Wenn ich im Blick habe, was auf dem Gesundheitsmarkt los ist, ist das Ding eine Goldgrube.“

Landesverbandsvorsitzender des Kneipp-Bundes fordert Klarheit über die Zukunft des Hallenbades



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Anzeige
    Kommentare

    Kontakt

    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt