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Versicherung kontrolliert: Sanierungen für rund 60 000 Euro / Lauenauer Mineralbad besichtigt

Weitere Fluchtwege für Kindergärten gefordert

Samtgemeinde Rodenberg (bab). Eine Kontrolle des Gemeindeunfallversicherungsverbandes wird für die Samtgemeinde teuer. Die Kindergärten an der Lauenauer Straße, "Im Hausweidenfeld", und am Mozartweg in Rodenberg benötigen für insgesamt rund 60 000 Euro zusätzliche Fluchtwege. Der Ausschuss für Planungs-, Bau- und Umweltangelegenheiten des Samtgemeinderates hat die Einrichtungen unter die Lupe genommen und sich zusätzlich im Freibad Lauenau über den Stand der Sanierungen informiert.

veröffentlicht am 18.01.2007 um 00:00 Uhr

Die Verwaltung informierte den Bauausschussüber den Stand der Sa

Bei beiden Kindergärten fehlt ein zweiter Fluchtweg aus der oberen Etage. Wieso nicht bereits bei der Konzeption der Kindergärten auf diese Feuerschutzbestimmungen geachtet wurde, kann sich Samtgemeindebürgermeister Uwe Heilmann nicht erklären. Für ihn ist wichtig, diese Erblast so schnell wie möglich loszuwerden und den geforderten zweiten Fluchtweg in den Kindergärten anzulegen. Bei beiden Einrichtungen soll das mit Hilfe einer angebauten Außentreppe realisiert werden. Auf die Kindergartenbeiträge werden sich die Investitionen nicht auswirken, so Heilmann, diese blieben konstant. Am Gebäude in Lauenau werde sich der Umbau durch die architektonischen Voraussetzungen etwas einfacher gestalten als in Rodenberg, erklärte Arno Fatzler vom Bauamt. Dies drückt sich auch in den Kosten aus. Für den Kindergarten "Im Hausweidenfeld" nimmt die Verwaltung Investitionskosten in Höhe von 20 000 Euro an. In Rodenberg wird der Umbau etwa das Doppelte kosten. Der Zeitaufwand für die Einrichtung der Fluchtwege liege etwa bei zwei Wochen, so Fatzler. Die Arbeiten sollen in der Betriebspause der Kindergärten umgesetzt werden. Mit den Außenarbeiten könnten die Firmen bereits vorher beginnen, da sie die Abläufe in den Einrichtungen nicht beeinträchtigen. Der Ausschuss besichtigte außerdem das Mineralbad in Lauenau. Dort ist die Samtgemeinde dabei, den Beckenkopf zu erneuern. Der Eingangsbereich wird ebenfalls neu gestaltet (wir berichteten). Insgesamt kalkuliert die Verwaltung Kosten von 125 000 Euro. Dafür werden die Lauenauer den neuen Beckenrand, ein einheitliches Pflaster und ein renoviertes Kassenhäuschen erhalten.

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