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Rodelpartie und Ostereiersuchen im Schnee / Weserhochwasser bis zu 4,43 Meter / Volle Parkplätze

Weiße Ostern - und die Kirschbäume blühen

Rinteln (wm). Fast vier Monate kaum eine Schneeflocke und jetzt das: weiße Ostern. Wer am Ostersonntag bei strahlendem Sonnenschein zum Klippenturm hochgestiegen ist, wanderte durch einen Winterwald. In Goldbeck, am Wasserwerk, war auf der Rodelpiste hinab ins Nordrheinwestfälische Hochbetrieb. Ostereiersuchen im Schnee - ein Erlebnis, das kalte Finger garantierte.

veröffentlicht am 25.03.2008 um 00:00 Uhr

Winterlandschaft in Goldbeck. Fotos: tol

Nur ein Blick auf die Vegetation ringsum verriet, dass dieser Monat März und nicht Dezember heißt: In Hohenrode und Todenmann blühen Kirschbäume und Schlüsselblumen. Bärlauch färbt großflächig die Wälder grün. Pech hatten nur alle, die am Ostersamstag ein Osterfeuer abbrennen wollten: Schneeregen durchweichte die Holzstöße. Und nicht jeder war auf die Idee gekommen, wie Bernd Entorf und seine Feuerwehrkameraden in Strücken, die nach einem Blick auf die Wetterkarte ihr Feuerholz trocken in einem Schuppen aufbewahrt hatten. Nicht nur das: Am Samstag wurde das hoch aufgeschichtete Holz auf der Wiese neben dem Dorfgemeinschaftshaus auch noch mit einer Plane gut verpackt zu einem überdimensionalen Osterei. Das Osterfeuer brannte dann am Abend wunschgemäß, knisternd, wärmend, anheimelnd - während woanders Osterfeuerbesucher in nassem Rauch mit Erstickungsanfällen kämpften. Zumindest die Wohnmobilisten hielt das Wetter nicht von einem Besuch in der Weserstadt ab. Der Wohnmobilstellplatz am Weseranger war gut gefüllt. Die Weser bot dann auch den Touristen ein besonderes Schauspiel, nämlich Hochwasser: Am Freitag stand der Pegel bei 4,11 Meter, am Samstag bei 4,43 Meter, Ostersonntag bei 4,40 Meter - der Parkplatz am Brückentor blieb gesperrt.



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