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Wiedensahler Junge darf einen Tag lang kräftig mit anpacken

Weil Tommy (8) Langeweile hat - "Ferienspaß" als Solonummer

Wiedensahl (jed). Sommerferien, kein Schulstress und keine Hausaufgaben. Darüber freuen sich derzeit wohl alle Kinder im Schaumburger Land. Nur Tommy Wollny, acht Jahre alt und zu Hause in Wiedensahl, scheint damit so seine Probleme zu haben. Tommy will nämlich rund um die Uhr beschäftigt sein, muss immer etwas um die Hand haben, und genau das war in den letzten Tagen nicht der Fall.

veröffentlicht am 27.02.2009 um 13:27 Uhr

Tommy Wollny durfte kürzlich bei einer ganz privaten Ferienspaßa

Langeweile kam auf, Schützenfest und Sportwoche sind vorbei, Urlaub mit der Familie steht zur Zeit nicht an, und den ganzen Tag wie andere allein oder mit Freunden vor dem Computer sitzen, ist erstens nicht gut und zweitens auch sowieso nicht Tommys Ding. Ein Ferienspaßprogramm mit vielen verschiedenen Aktionen der Wiedensahler Vereine, wie es sie in der Vergangenheit schon einige Male gegeben hat, das wäre jetzt genau das Richtige für Tommy. Aber ein solches Ferienspaßprogramm gibt es in diesem Jahr nun einmal nicht. Damit kann sich Tommy nur schwer abfinden - und so hatte Nachbar Alfred Feldgen schließlich die Idee, eine eigene Ferienspaßaktion für Tommy auf die Beine zu stellen. Ganz spontan und nur für Tommy ganz allein. Diese Idee wurde kürzlich in die Tat umgesetzt - und Tommy durfte den "Saubermännern", wie die beiden Gemeindearbeiter Alfred Feldgen und Karl-Heinz Jeschke in Wiedensahl genannt werden, einen Tag lang bei ihrer Arbeit unter die Arme zu greifen. Tommys Eltern waren selbstverständlichvorher gefragt worden und hatten ihr Einverständnis gegeben. Ausgerüstet und ausgestattet mit einer leuchtenden Warnweste und einer Schubkarre, war Tommy den beiden Wiedensahler "Saubermännern" eine echte Hilfe und hat tatkräftig dazu beigetragen, dass die Grünflächen vor seiner Haustür im Wiedensahler Neubaugebiet "Mühlenweg" wie immer einen äußerst gepflegten Eindruck machen. Bei einem Frühstück in "Feldgens Hütte" wurden zwischendurch neue Kräfte getankt, ehe es danach wieder hieß: "Ärmel aufkrempeln und in die Hände spucken!". Alles ganz nach dem Geschmack von Tommy Wollny.

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