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Chor Unity liefert Kostprobe beim zweiten Johanne-Lücke-Stiftungsabend in Tündern

Weihnachtslieder dank der Stiftung auf CD

Tündern (gro). Zu seinem zweiten „Stiftungsabend“ hatte die Johanne-Lücke-Stiftung in die Kirche in Tündern eingeladen. Grund: Der Chor „Unity“ präsentierte seine durch die Stiftung finanziell geförderte CD mit weihnachtlichen Liedern. Viel Applaus gab es für die Sängerinnen des Chores, unter der Leitung von Andranik Simonyan, für die Lieder „Du holde Kunst“, „Ins Wasser fällt ein Stein“, „Agnus Dei“, das „Hallelujah“ von Cohen, „The Lord bless you“, „Let’s Praise the Lord“, sowie „African Alleluja“.

veröffentlicht am 03.11.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 07:21 Uhr

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Es solle nicht bei diesem zweiten Abend der Stiftung bleiben, sagte der Vorsitzende des Stiftungskuratoriums, Klaus Schwäkendiek, „wir wollen das kulturelle Leben in Tündern weiter beleben.“ Stiften bewirke Gutes und auf Wunsch des Publikum sei die CD des Chores „Unity“ produziert worden und diesem sei die Stiftung gerne nachgekommen, sagte der stellvertretende Leiter des Kuratoriums, Friedrich-Wilhelm Schünemann. Entstanden sei dabei eine Sammlung erlesener Musik und das rechtzeitig zum Weihnachtsfest. Dietrich Burkart, Kurator der Stiftung Deutscher Denkmalschutz, lobte die Arbeit der Johanne-Lücke-Stiftung. „Hier ist ein beachtliches Werk geschaffen worden und es verschlägt einem fast die Sprache,“ sagte Burkart.

Dank für die Unterstützung bei der Produktion der CD sprach Christiane Kremer vom Chor „Unity“ der Johanne-Lücke-Stiftung aus. Damit sei sozusagen ein Finale erreicht worden, zu dem aber auch maßgeblich der Chorleiter Simonyan beigetragen habe. „Ohne ihn wären wir nicht das, was wir heute sind“, stellte Kremer unter großem Applaus des Publikums fest.

Die Ev.-luth. Kirchengemeinde Tündern hat im Jahr 2003 von Johanne Lücke, die als letzte der Geschwister auf dem „Lückehof“ in Tündern gelebt hatte, vier Hektar Ackerland geerbt. Sie hatte dabei verfügt, dass die Erträge, die sich aus der Verpachtung erzielen lassen, ausschließlich der Kirchengemeinde zugutekommen sollten. Schon seit Längerem hatte der Kirchenvorstand über die Gründung einer Stiftung nachgedacht. Dieses unerwartete Geschenk machte es möglich. Die Johanne-Lücke-Stiftung konnte gegründet werden. Das Stiftungskapital darf nicht verbraucht werden. Ihre Zuwendung wird also auch noch späteren Generationen nützen.

Die Landeskirche gab im Rahmen eines Bonifizierungsverfahrens noch im selben Jahr etwa 35 000 Euro dazu. Mit Zustiftungen ist dieser Kapitalstock bis Ende 2006 bereits auf 45 000 Euro angewachsen. Mit den jährlich aus dem Stiftungsvermögen erzielten Zinserträgen will die Stiftung gemeindliche Arbeit fördern, auf dem Gebiet der Seelsorge, der Diakonie, der Kinder- und Jugendarbeit, der Seniorentreffs, der Frauen- und Männerkreise und innovativer Gottesdienstgestaltung bis hin zu Finanzierung von Personalkosten und Instandhaltung von Kirche und Pfarrhaus. Das Kuratorium der Stiftung entscheidet über die Verwendung der Erträge des Stiftungsvermögens.

Dem Kuratorium gehören derzeit die Tünderaner Doris Ahlswede-Meyer, Elke Burkart, Pastorin Mareile Klatt, Rechtsanwalt Claudio Griese, Betriebswirt Friedrich-Wilhelm Schünemann (2. Vorsitzender), Dipl.-Ing. Klaus A. Schwäkendiek (Vorsitzender), an.

Viel Applaus erhielt der Chor „Unity“ unter der Leitung von Andranik Simonyan für seine Liedbeiträge in der Kirche in Tündern, die Weihnachtslieder sind auch auf CD erhältlich.

Foto: gro



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