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Gab es früher wirklich mehr Lametta?

Weihnachten im Solling wie vor 150 Jahren: Sonderausstellung im Museum Uslar

USLAR. Einmal in der Zeit zurückreisen und Weihnachten wie vor 150 Jahren erleben – das ist ab dem ersten Advent in Uslar in der Solling-Vogler-Region möglich.

veröffentlicht am 14.11.2021 um 08:00 Uhr

„Damals kannten die Menschen im Solling noch keinen Weihnachtsmann, der in die Wohnstuben kam und Geschenke brachte“, stellt Uslars Museumsleiter Dr. Daniel Althaus bei seinen Vorbereitungen zur Sonderausstellung „Weihnachten im Solling“ fest. Die Fragen, wer stattdessen den Kindern die Geschenke brachte und ob es früher wirklich mehr Lametta gab, werden in der Sonderausstellung beantwortet.

Parallel zum Uslarer Weihnachtsmarkt gezeigt, beschäftigt sich die Sonderausstellung mit Sagen, Bräuchen und Festtagsfreuden um die Geschichte des Weihnachtsfestes in der Region. Sie berichtet von den Wundern, die sich in der Christnacht an verwunschenen Orten im Solling wie der Wüstung Schmeeßen abspielten und von den Träumen unter dem Süßapfelbaum in dieser besonderen Nacht.

Mit Hilfe von anschaulichen Texten, historischen Fotos und kleinen Inszenierungen werden die Besucher in vergangene Zeiten zurückversetzt und können den Zauber früherer Weihnachtsfeste erleben. Dabei wird unter anderem gezeigt, wie sich die Familien in früheren Zeiten unter dem Weihnachtsbaum versammelten und welche Geschenke untereinander verteilt wurden.

Die Sonderausstellung wird von Sonntag, 28. November, bis Mittwoch, 22. Dezember, jeweils von Dienstag bis Donnerstag und am Samstag und Sonntag von 15 bis 17 Uhr sowie am Freitag von 10 bis 12 Uhr im Museum Uslar gezeigt.

Weitere Informationen sind direkt beim Museum Uslar unter der Telefonnummer 05571/307142 sowie bei der Solling-Vogler-Region im Weserbergland online unter www.solling-vogler-region.de und telefonisch unter 05536/960970 erhältlich.



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