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"Robuschi Germany" Bückeburg erstmals auf der Hannover Messe / Bremsen für die Welt aus Helpsen

Weiches "Bett" für Minimotorrad von Polyform

Das Standteam von Polyform auf der Hannover Messe (Bild links): Marc Samson (v.l.), Hans Kortemeier und Mathias Schiller mit der Motorradkiste. Das rechte Bild zeigt "Robuschi Germany"-Niederlassungsleiter Klaus Hartmann (r.) und Frank Kagelmacher, die hier die Pumpe Robox Evolutiuon ES 55/20 präsentieren. Fotos: dil Hannover (dil). Erstmals ist die Bückeburger Zentrale der Firma Robuschi Germany auf der Hannover Messe (Halle 27, F 34). Pumpen und Gebläse sind die Spezialität des Mutterkonzerns aus dem norditalienischen Parma, der mit 250 Mitarbeitern weltweit 52 Millionen Euro Umsatz macht.

veröffentlicht am 18.04.2007 um 00:00 Uhr

Fittinge und Flansche von Geldbach präsentieren Qualitätsmanager

Robuschi-Pumpen gibt es auch im Klärwerk Bückeburg. Die Deutschlandzentrale befindet sich seit 2005 in einer ehemaligen Halle der Fugen- und Putzfirma Möhring und hat sieben Mitarbeiter, die für Verkauf, Service und Endmontagen zuständig sind. "Wir betreuen den deutschen Markt und Einzelkunden in der Schweiz", sagen Niederlassungsleiter Klaus Hartmann und Frank Kagelmacher, die auf der Messe auch die Pumpe Robox Evolution ES 55/20 präsentieren. In Kläranlagen sind die Pumpen und Gebläse bei der Filterrückspülung, Belebungsbecken und Lufteinströmungssystemen im Einsatz. Weitere Verwendungen gibt es in der pneumatischen Förderung von Schüttgut wie Zement, Getreide, Gewürzen und Kunststoffgranulaten. Das Unternehmen besucht in diesem Jahr zwei Messen, die erste war vor zwei Wochen die PowTech in Nürnberg. Die Produktion des 1941 gegründeten Unternehmens gliedert sich heute in vier Produktfamilien: 1. Drehkolbengebläse, 2. Flüssigkeitsring-Vakuumpumpen, 3. Zentrifugalpumpen für den Chemiebereich und 4. Zentrifugalpumpen für verunreinigte Flüssigkeiten. Blickfang am Stand der Rintelner Firma Polyform Kunststofftechnik GmbH& Co. KG (Halle 5, A 41) ist ein Minimotorrad, das in einer Kiste verstaut ist. Damit es keine Kratzer bekommt, polstert Polyform solche Behältnisse mit Schaumstoff aus. Ins Auge fallen auch zwei noch auf der Messe zu verleihende Designer-Pokale, die ebenfalls in Schatullen mit Polyform-Innenausstattung gebettet sind. Seit 1984 ist das Unternehmen in Hannover vertreten, und Verkaufsleiter Hans Kortemeier war immer dabei. "Wir zeigen die gesamte Palette der Schaumstoffprodukte und haben wohl Deutschlands größte Auswahl an PU- und PE-Schaumstoffen", erklärt Kortemeier. "Wir sind Verarbeiter von Produkten, die uns die Kunden vorgeben." Gemeint ist die Abteilung technische Formteile, die jährlich fünf Messen besucht. Das 230 Mitarbeiter beschäftigende Unternehmen im Rintelner Industriegebiet Süd hat vier Abteilungen und ist jährlich auf zwölf bis 15 Messen vertreten. "Beraten, Kontakte knüpfen und pflegen", ist Kortemeiers Devise für die Messetage in Hannover. Größte Neuheit am Stand sind Sonderbehälter aus Hohlkammerplatten, ähnlich der Wellpappe, aber aus stabilerem Kunststoff. Diese werden in Kooperation mit einer Firma aus Süddeutschland hergestellt und vorwiegend im Automobil- und Maschinenbau verwendet. Die Sonderbehälter dienen bei Fertigungsstraßen zum Transport von Zuliefererteilen ans Montageband. Spezialität von Polyform: Die Behälter können in vielen Sondergrößen geliefert werden. Am Niedersachsenstand (Halle 27, H 10) ist erstmals die Rodenberger Firma Geldbach vertreten. Sie ist ein Zentrum für Stahlflansche, Fittinge und Rohrbögen aller Normen aus allen gängigen Edelstahl- und Kohlenstoffqualitäten. Auch Teile aus Sonderwerkstoffen wie Aluminium, Titan oder Alloy liefert das Unternehmen, das in Russland, Ukraine, Weißrussland und China (Tochterfirmen und Joint Ventures) produziert. In Rodenberg sind zwölf Mitarbeiter mit Qualitätsmanagement und Planung befasst. Die erzeugten Rohrverbindungsteile werden im Anlagen- und Apparatebau sowie bei der Erdöl- und Gasgewinnung verwendet. Das Unternehmen Precima-Magnettechnik aus Helpsen beliefert Opernhäuser, Häfen und Rollstuhlhersteller. Die Semperoper in Dresden, ein internationaler Seehafen und ein Rollstuhlfahrer - sie alle haben gemeinsam, dass bei ihnen mit Precima-Magnettechnik gebremst wird. Mal sind es die Ladekräne, mal die Schnurantriebe zum Heben und Senken von Vorhängen und Bühnenbildern, mal das Gefährt für Gehbehinderte, und immer kommt es auf Präzision und möglichst wenig Lärm an. Inhaber Karl-Heinz Pape sowie die Prokuristen Ilona und Thomas Lange vertreten das 1981 gegründete Unternehmen erstmals auf der Hannover Messe, (Halle 26, G 32). "Wir bauen rund 330 000 Bremsen pro Jahr", sagt Thomas Lange. Die CNC-Fertigung ist in Müsingen (seit 1998), Verwaltung und Montage für den 100 Mitarbeiter beschäftigenden Betrieb am Stammsitz in Helpsen. "Wir planen 2008, uns in Müsingen zu erweitern", kündigt Lange an. Geliefert wird weltweit an Systemlieferanten, vor allem für elektrische Antriebe. Recht neu ist, das Precima selbst als Systemlieferant auftritt - für Siemens Medizintechnik. Das Unternehmen sieht sich als innovativer, klassischer Betrieb des Mittelstandes. Entwickelt und hergestellt wird ein umfangreiches Programm an elektrisch schaltbaren Kupplungen und Bremsen für sämtliche Bereiche des Maschinen- und Apparatebaus. Ein hoher Eigenfertigungsanteil sorgt für Flexibilität und kurze Durchlaufzeiten. Auf hohem technischen Niveau werden kundenorientierte Lösungen erstellt und umgesetzt. Die Firma bemüht sich über den Landkreis um GA-Fördermittel.

Bremsen für Hafenkräne und Schnürböden von berühmten Theatern en
  • Bremsen für Hafenkräne und Schnürböden von berühmten Theatern entwickelt und liefert die Firma Precima aus Helpsen. Das zeigen am Messestand in Hannover die Prokuristen Thomas (v.l.) und Ilona Lange sowie Geschäftsführer Karl-Heinz Pape.
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