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Weichen für Klinikum-Neubau werden getsellt

Landkreis (wer). Die Verträge sind verhandelt, liegen unterschriftsreif beim Notar: Der Krankenhausträger ProDiako steht vor dem Kauf von drei Grundstücken zwischen Vehlen und Ahnsen, auf denen das „Gesamtklinikum Schaumburg“ errichtet werden soll.

veröffentlicht am 04.02.2010 um 17:53 Uhr
aktualisiert am 04.12.2012 um 17:53 Uhr

Mit den Verkäufern der Flächen, zwei Privateigentümern und der Kirchengemeinde Vehlen, habe man Einigkeit erzielt, bestätigt ProDiako-Geschäftsführer Claus Eppmann auf Nachfrage. Nur der Termin beim Notar stehe noch aus. Insgesamt erwirbt ProDiako rund acht Hektar Ackerfläche mitten in der „Vehler Wieh“ – die „Wunschgrundstücke“ (Eppmann), deren Kauf man von Beginn an angestrebt habe.

Damit wird der Standort Vehlen für das neue Klinikum immer konkreter. Einen ersten Informationstermin mit den Behörden hat ProDiako bereits absolviert, am kommenden Montag berät der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt in Obernkirchen über die ersten baurechtlichen Weichenstellungen. ProDiako hat inzwischen einen heimischen Projektplaner beauftragt, der die Aufstellung eines Bebauungsplans vorbereiten und die Verkehrsanbindung konzipieren soll. Dass die Fläche von der Landesstraße 451 aus über die Aue hinweg erschlossen werden soll, liegt nahe und wird intern favorisiert – eine definitive Festlegung gebe es in dieser Frage aber noch nicht, betont Eppmann.

Im April sollen die Ergebnisse des Architektenwettbewerbs für den Klinik-Neubau vorliegen. Geplant ist eine öffentliche Ausstellung der Modelle in der Liethhalle. Eine Jury trifft eine Vorauswahl, bevor im Mai endgültig entschieden werden soll, welcher Entwurf das Rennen macht.

Ob es noch in diesem Jahr für den ersten Spatenstich reicht, ist fraglich. „Ich gehe eher vom Frühjahr 2011 aus“, sagt Eppmann.



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