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Hunderte beim 7. Graffiti-Festival „Hack & Lack“ in Minden

Weg vom negativen Image

Minden (pk). „Unterwasserwelten“ lautete das Motto des Graffiti-Festivals „Hack & Lack“, das am Samstag in Minden am Anne-Frank-Kreativzentrum stattgefunden hat. Glücklicherweise war der Name nur rein künstlerisch Programm. Das bisschen Regen, der am frühen Nachmittag fiel, reichte jedenfalls nicht aus, um die Veranstaltung ins Wasser fallen zu lassen. Mehrere Hundert Besucher kamen in die Salierstraße, um den knapp 60 Künstlern aus vielen Teilen Deutschlands dabei zuzusehen, wie sie auf zahlreichen Freiflächen schönste Bilder entstehen ließen.
Das Anliegen der Veranstaltung: Graffiti soll weg von seinem negativen Image, das Bild dieser urbanen Kunstform ins rechte Licht gerückt werden. Denn weder sind Graffiti-Künstler per se Kriminelle noch handelt es sich bei Graffiti-Kunst um Schmiererei. Entsprechend familienfreundlich ging auch dieses Mal auf dem „Hack & Lack“ zu, wo altgediente Graffitimaler Mitte 40 neben jugendlichen Anfängern Schulter an Schulter die Wände besprühen, während ganze Familien sich mit der Kunst aus der Sprühdose aus nächster Nähe vertraut machen konnten.
Unsere Zeitung hat sich mit einigen Künstlern unterhalten und sich ihre Bilder erklären lassen.

veröffentlicht am 14.06.2015 um 00:01 Uhr
aktualisiert am 15.06.2015 um 14:08 Uhr

13 Bilder
Graffiti-Künstler Nofase aus Minden nimmt seit 2009 alljährlich am „Hack & Lack“ teil.


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