weather-image
24°
Auetal will Variante mit Teerdecke / Buchholz will "nicht drängen"

Weg ist noch in der Warteschleife

Buchholz (tw). Die Pläne für den Ausbau des Wirtschaftsweges zwischen Buchholz und Rolfshagen, ursprünglich für das Frühjahr 2009 angedacht, befinden sich noch in der Warteschleife: "Laut Aussage von Bürgermeister Thomas Priemer hat sich die Gemeinde mit d em Thema bislang weder im Rat noch in einem Ausschuss beschäftigt", erklärt Hartmut Krause (WiB), Chef des Buchholzer Ortsparlaments.

veröffentlicht am 03.09.2008 um 00:00 Uhr

Th. Priemer

Während der jüngsten Zusammenkunft des Gemeinderates gab Krause den Bürgervertretern einen Bericht über den Stand der Planungen. "Da fast alle fraglichen Flächen und der komplette Weg auf dem Gebiet der Gemeinde Auetal liegen, ist es nicht sinnvoll, für den Ausbau Geld aus ,unserem' Leaderprogramm in Anspruch zu nehmen", gibt der Bürgermeister die Meinung des Landkreises wieder. Gleichwohl - und eben deswegen - könnten die Auetaler das Wege-Projekt im Rahmen ihres eigenen Leader-Programms anmelden. Wie berichtet, hatten Priemer und Krause Mitte Januar 2008 verkündet, den Wirtschaftsweg zwischen Rolfshagen und Buchholz mit vereinten Kräften zu einem Fuß- und Radweg ausbauen zu wollen. Denn: Die etwa 2,5 Kilometer lange und noch unbefestigte Strecke ist die kürzeste Verbindung zum "Sonnental"-Freibad Rolfshagen, aber auch zu den beiden Ärzten im Ort. "Bereits am 26. Februar 2008", erinnert Krause, "hat der Rat Buchholz dann erklärt, dass er den Plan Priemers außerordentlich begrüßt - und einen Zuschuss zu den Kosten des Ausbaus geben wird, sobald die Gesamtkosten bekannt sind." Außerdem hatte Krause Priemer am 1. April 2008 mitgeteilt, dass seine Gemeinde den Weg alternativ auch in Eigenleistung ausbauen würde. Priemer lehne eine Beteiligung des Auetals daran aber ab, wolle stattdessen die besagten Leader-Mittel einsetzen. Wie auch immer. Inzwischen hat der Buchholzer Bürgermeister auch erfahren, dass Priemer einem befestigten Weg, der eine Teer- respektive Betondecke tragen soll, den Vorzug gibt; außerdem würde der Auetaler den Weg gerne beleuchten. Letzteres hält Krause allerdings für unnötig. Derweil betont der Rat Buchholz, dass er Thomas Priemer und "seine" Auetaler in Sachen Terminfindung für den gemeinsamen Ausbau des Weges keinesfalls drängen will; zumal Buchholz an dem Weg "keinerlei Aktien" habe: "Wir sind und bleiben in Kontakt", sagt Krause. Nägel mit Köpfen könnten dann im Vorfeld der Haushaltsberatungen der jeweiligen Gemeinde gemacht werden.

Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare