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16 Gesellschafter bringen 100 000 Euro für Projekt auf Kindergarten-Dach auf / Start in diesem Jahr

Weg frei für Bürgersolaranlage in Rodenberg

Rodenberg (bab). Es wird nun doch noch in diesem Jahr eine Bürgersolaranlage in Rodenberg geben können. Wie Thomas Rector von der "Lokalen Agenda 21" mitteilt, sei die "Solargemeinschaft Rodenberg 1" gegründet worden. Mehr als 100 000 Euro kamen von den Anteilseignern zusammen.

veröffentlicht am 19.06.2008 um 00:00 Uhr

Nach ersten Anlaufschwierigkeiten ist das Projekt nun erfolgreich. Im April sollte die GBR zum Betrieb einer Photovoltaikanlage bereits gegründet werden. Da aber die Interessenten nicht genug Kapital einlegen konnten, hat die "Agenda 21" einen neuen Anlauf gestartet. Im Garten von Solarberater Horst Roch wurde über das Vorhaben noch einmal informiert. Das Kapital der Mitstreiter reicht nun. Mehr als 100 000 Euro wollen die Teilhaber insgesamt einbringen. "Damit können wir das Dach des Kindergartens voll belegen und eine Anlage mit rund 23 Kilowatt-Peak installieren", so Rector. Kilowatt-Peak ist die Spitzenleistung, die die Anlage bei optimalen Bedingungen erzielen kann. Für die Anlage soll das Dach des Kindergartens am Mozartweg in Rodenberg genutzt werden. Von der Samtgemeinde wurde bereits im Vorfeld eine Genehmigung eingeholt. Zur Gründungsversammlung im Rodenberger Ratskeller fanden sich schließlich 16 Gesellschafter zusammen und wählten Thomas Rector, Horst Roch und Ernst Lenk zu den Geschäftsführern der Gesellschaft. "Damit noch möglichst viel Sonne des Sommers genutzt werden kann, werden die jetzt notwendigen Schritte für den Aufbau der Anlageumgehendin Angriff genommen", so Rector. Wegen der gesetzlichen Vorgaben ist es besonders wichtig, die Anlage noch in diesem Jahr ans Netz gehen zu lassen. Denn die Stromkonzerne zahlen 46,75 Cent pro Kilowattstunde auf 20 Jahre garantiert, wenn die Anlage 2008 fertiggestellt wird. Ab 2009 werde der Betrag verringert, da die Subventionen zugunsten der Windenergie umgeschichtet werden sollen, so teilte die "Agenda" bei einer Informationsveranstaltung mit. Rector war trotz Anlaufschwierigkeiten optimistisch, dass es in Rodenberg klappt. Auch in anderen Orten habe die erste Bürgersolaranlage Startschwierigkeiten gehabt. Danach habe es mehr und mehr Interessenten gegeben. So scheint es auch in Rodenberg zu sein. "Zum Schluss haben sich sogar weitere Interessenten für eine zweite Anlage gemeldet", so Rector. Wie Roch berichtet habe, gebe es dafür bereits erste Planungen, denn eine geeignete Dachfläche habe man bereits.



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