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Neue Pausenhalle mit Cafeteria wird als schick und multifunktional gelobt / 2 Millionen Euro investiert

WBG-Anbau: "Ist etwas ganz Großes entstanden"

Stadthagen (jl). Die Gäste der offiziellen Freigabe haben nicht schlecht gestaunt, und die Redner haben über den rund zwei Millionen Euro teuren Anbau des Wilhelm-Busch-Gymnasiums (WBG) nur Lob ausgeschüttet. Die neue Pausenhalle plus Cafeteria hat jedenfalls nach Einschätzung von Schulleiter Heiko Knechtel das Zeugzu wesentlich mehr als den beiden Alltagszwecken.

veröffentlicht am 11.09.2007 um 00:00 Uhr

Die Einweihungsgäste bestaunen die markante, lichtdurchlässige D

Die Gäste der Eröffnungsfeier standen unter einer offenen Kassettendecke, die den direkten Blick in den Himmel über dem Ganztagsgymnasium ermöglicht. Warm eingefärbt wird das Tageslicht durch orange gestrichene Kassettenschächte. Unter den Füßen haben die Benutzer des neuen Schulentrees am Rand dunklen Stein und in der Mitte helles Holz. Die Akustik des Neulings "ist gut", stellte Landrat Heinz-Gerhard Schöttelndreier fest, nachdem er wie alle anderen nach dem unüberhörbaren und rhythmisch mitreißenden Auftritt der Percussiongruppe des Hauses frenetisch geklatscht hatte. Schöttelndreier legte dar, dass der Landkreis als Schulträger wegen der Umsetzung der Schulstrukturreform "an einigen Schulen wie hier am Wilhelm-Busch-Gymnasium sehr hoch investiert" habe. Zum jetzigen Umbaukomplex kämen die vorangegangenen Arbeiten, der neue Verwaltungskomplex und die Sanierung der 15 zuvor von der Nachbarin IGS genutzten Räume. Der Neubau, so charakterisierte es Schöttelndreier, "sieht nicht aus wie eine Pausenhalle, sondern wie die Empfangshalle eines großen Unternehmens". Sowohl er als auch Knechtel lobten den hannoverschen Architekten Axel Nieberg für dessen Konzept. Die neue Halle und die zur Cafeteria umgewandelte alte Halle sind laut Schulleiter fürviele Dinge nutzbar - als Aula, als Sektbar bei Veranstaltungen und als großes Ausstellungsforum. "Es ist etwas ganz Großes entstanden", lobte Knechtel. Er bedankte sich beim Landkreis für die großzügige Umsetzung der Ideen, die in enger Zusammenarbeit zwischen Schule und Planer entstanden seien, und bei der Nachbarin IGS. Diese hatte während der langen Umbauzeit dem WBG immer wieder "mit Räumen ausgeholfen". Schöttelndreier hatte explizit zur langen Bauzeit Stellung bezogen. Diese war im Wesentlichen durch ein Subunternehmen aus Polen verursacht worden. Die Firma ist laut Schöttelndreier von einem heimischen Unternehmen auf die Baustelle geholt worden, das für die Rohrkonstruktion des Anbaus zuständigwar. "Um glaubwürdig gegenüber der Kreishandwerkerschaft zu bleiben", so der Landrat, seien die Polen nach Haus geschickt worden. "Die Verzögerung lässt sich mehr als rechtfertigen", unterstrich Schöttelndreier. Wenn ausschließlich heimische Firmen beschäftigt würden, "gibt es auch weniger Probleme bei Gewährleistungen". Als "Geschenk des Landkreises" gibt es ein kleines Extra: Knechtel und Schöttelndreier enthüllten eine Tafel. Die stellt klar, dass der Anbau im 175. Geburtsjahr des Namensgebers der Schule eingeweiht wurde.



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