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Grünpaten: Karl Hafenrichter pflegt Kneippsches Anwendungsbecken

Wassertreten dank Solarlampe sogar bei Dunkelheit möglich

Hattendorf (la). Das Wassertretbecken am Rißbrink in Hattendorf erstrahlt seit einigen Tagen in neuem Glanz. Karl Hafenrichter, der für die Pflege des "Kneippschen Anwendungsbeckens" die Patenschaft übernommen hat, hat die Anlage jetzt mit Unterstützung von Ortsvorsteher Helmut Meier und Mitgliedern der Feuerwehr Rehren saniert.

veröffentlicht am 29.06.2007 um 00:00 Uhr

Karl Hafenrichter (l.) und Ortsvorsteher Helmut Meier testen das

Nach einer Generalreinigung wurde das Becken mit Freibadfarbe gestrichen und der Untergrund aufgeraut. "Das ist besser, weil man nicht so leicht ausrutschen kann und weil der raue Untergrund besser für die Durchblutung ist", erklärt Karl Hafenrichter. Die Feuerwehr Rehren hat bei der Reinigung des Beckens geholfen und es, nachdem die Farbe getrocknet war, wieder befüllt. Zwar fließt ständig frisches Wasser aus der Quelle nach, aber zum Befüllen des Wassertretbeckens würde das nicht ausreichen. Hafenrichter spendete eine Solarlampe, die er neben dem Becken aufstellte. "Jetzt ist das Wassertreten sogar im Dunkeln möglich", freut sich Meier. Für einen sicheren Einstieg in das Becken sorgt jetzt ein Stahlgeländer, an dem sich die "Gesundheitsfreunde" festhalten können. Jeden zweiten Tag fährt Hafenrichter zum Waldrand am Rißbrink und entfernt das Laub aus dem Wassertretbecken und sorgt für Ordnung. Danach dreht auch er seine Runden durch das Becken. "Das Wassertretbecken macht schon viel Arbeit, aber es ist doch schön, dass wir den Auetalern und den Besuchern unserer schönen Region so etwas bieten können", sagt der Grünpate. Er hatte 1980 die Idee, so ein Becken in Hattendorf zu bauen. Während eines Kuraufenthaltes hatte er die Vorzüge der Kneippschen Anwendung kennen gelernt. "Mit sechs Männern haben wir ein Jahr später das Wassertretbecken gebaut", erinnert sich Hafenrichter. Beim Wassertreten sollte das kalte Wasser bis eine Handbreit unter das Knie gehen. Dann läuft man durch das Wasser und zieht bei jedem Schritt einen Fuß aus dem Wasser. "Danach nicht gleich abtrocknen, sondern noch etwas barfuß laufen", rät Hafenrichter. Wassertreten wirkt kreislaufanregend, durchblutungsfördernd, venenkräftigend, stoffwechselanregend und abhärtend. Empfehlenswert ist es als Muntermacher, bei Krampfadern, heißen Beinen, kalten Füßen und Migräne.



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