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„Hausanschluss“ fürs Klinikum Schaumburg: Bauarbeiten enden mit Druckbelastungstest

Wasserrohr misst 1200 Meter

Ahnsen. Wie ein schmutzigbrauner Lindwurm zieht sich ein Schotterband durchs Dorf: Im nördlichen Teil der Ahnser Ortsdurchfahrt verlegen die Stadtwerke Schaumburg-Lippe dieser Tage den „Hausanschluss“ für das neue Klinikum Schaumburg.

veröffentlicht am 20.11.2013 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 20.05.2015 um 19:30 Uhr

Wie Michael Sokoll – Technischer Leiter bei den Stadtwerken Schaumburg-Lippe – auf Anfrage erläutert, wird eine insgesamt etwa 1200 Meter lange Leitung in den Boden eingebracht, durch die künftig das Wasser für das neue Klinikgebäude fließen wird. Mit dem Typ „DN 200“ – die Bezeichnung weist auf einen Durchmesser der Rohrleitung von 20 Zentimetern hin – sei das System ausreichend dimensioniert. In Höhe der Kreuzung der Vehler Straße mit der Schulstraße wird die Wasserleitung ans Ahnser Leitungsnetz angeschlossen. Von dort führt das Rohr entlang der Landesstraße 451 nordwärts. Innerhalb der Ortsbebauung ist es innerhalb der Fahrbahn verlegt worden, außerhalb Ahnsens führt es über die Felder in Richtung des Klinikumstandortes.

Zum Teil ist auch unterirdisch gearbeitet worden. „Die Aue haben wir mit einer gesteuerten Bohrung unterquert“, berichtet der Technikexperte. Der Einsatz dieses doch recht teuren Verfahrens habe innerhalb der Ortslage und auf den Feldern natürlich keinen Sinn ergeben. „In der Ortslage waren die den Autoverkehr störenden Erdarbeiten leider nicht zu vermeiden“, erläutert Sokoll weiter. Außerhalb des bebauten Gebietes auf dem freiem Feld hat es dieses Problem naturgemäß nicht gegeben.

„Die Druckprobe muss stehen“, beschreibt Sokoll den letzten Schritt dieser Baumaßnahme, der inzwischen unmittelbar bevorsteht. Wenn der Belastungstest erfolgreich verläuft, dann werden die Arbeiten voraussichtlich Ende der kommenden Woche abgeschlossen werden.

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