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Gesundheitsamt hat Badewonne im Blick

Wasserqualität bereitet Sorgen

Nordsehl. Mit ihren Aussagen zum desolaten Zustand der Nordsehler Badewonne liegen die Sozialdemokraten gar nicht so falsch. Das Gesundheitsamt hat auf die Wasserqualität des kleinen Hallenbades tatsächlich ein Auge geworfen. „Wir haben das Wasser kritisch im Blick“, bestätigte Klaus Heimann, Pressesprecher des Landkreises.

veröffentlicht am 08.06.2015 um 15:13 Uhr
aktualisiert am 08.06.2015 um 17:36 Uhr

Bei der SPD-Versammlung in Niedernwöhren hieß es: Die Anlage zur Wasseraufbereitung sei aktuell nicht zu 100 Prozent in der Lage, die gesetzlich geforderten Richtwerte im Bezug auf die Wasserqualität zu erreichen. Und weiter: Aus behördlicher Sicht sei ein Weiterbetrieb des Bades unter hygienischen Gesichtspunkten nicht mehr tragbar. Heimann relativiert den Zustand nach jüngsten Messungen. Die Werte bewegten sich zwar an der Grenze, aber immer noch im gesetzlichen Rahmen. „Jetzt geht es wieder“, sagt er. Denn durch den zwischenzeitlichen Kursstopp im Hallenbad und die unsichere Zukunft der Badewonne seien die Besucherzahlen gesunken, was sich wiederum positiv auf die Wasserqualität ausgewirkt habe. Bei höheren Frequenzen könne es allerdings wieder kritisch werden, warnt er.

Kann man also ohne Bedenken weiter in der Badewonne schwimmen? Bislang hätten die Ergebnisse der Wasserproben „noch keinen Anlass zum Handeln“ geboten, meint der Pressesprecher. Aber das sei nur eine Momentaufnahme. Letztlich sei wohl jedem klar, dass auf lange Sicht eine Sanierung dringend erforderlich sei. Damit steigt der Druck auf die Politiker, zeitnah eine Lösung zu finden.

Der Betreiber des Bades ist nach Angaben des Landkreises verpflichtet, im Abstand von zwei bis drei Monaten Wasserproben zu entnehmen und zur Kontrolle zu geben.kil



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