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Schlamm ist belastet und muss entsorgt werden / Interessenten für Schulgebäude

Wasserpark: Sanierung wird deutlich teurer

Krainhagen (sig/rnk). Zwei nebeneinander liegende Teiche im Wasserpark an der Bombeeke haben Sanierungsbedarf. Einzelheiten dazu erläuterte Obernkirchens Stadtkämmerer Wolfgang Seele bei einer Sitzung des Krainhäger Ortsrates. Der Kostenrahmen hat sich gegenüber der ersten Planung von 33 000 auf 55 000 Euro erhöht: Der Schlamm muss entsorgt werden.

veröffentlicht am 27.11.2008 um 00:00 Uhr

Eine herrliche Winterlandschaft breitet sich zurzeit an den Teic

Die meiste Arbeit wird dabei der zweite von insgesamt acht Teichen machen, die den Wasserpark Bombeeke bilden. Dieser Teich, in dem sich das Wasserrad befindet, soll ausgebaggert werden, weil er voller Schlamm ist. Ein großes Problem ist dabei nicht die eigentliche Arbeit:. Über eine noch zugewucherte Abfahrtsrampe kann der Teich erreicht und der Schlamm hochgefahren werden. Dann sollte er von der Unteren Wasserbehörde des Landkreises geprüft werden, ob er belastet ist und, falls nicht, in den Wald oder zum obersten der acht Teiche gefahren werden, der zugeschüttet werden und nur noch als Durchlauf für das Wasser dienen soll. Soweit die Theorie. Die Praxis hat nun gezeigt, dass der Schlamm sehr wohl belastet ist und auf einer Sonderdeponie entsorgt werden muss - eine teure Angelegenheit, die die Kosten um fast zwei Drittel in die Höhe treibt. Probleme gibt es auch mit Teich fünf, dem kleinsten der insgesamt vier Teiche vor dem Musikpavillon. Hier reißt das Wasser die Böschung weg, "es fließt sehr schnell", sagte Mittmann im Ortsrat. Wasserbausteine sollen Ränder und das Ufer stabilisieren. Teich vier soll etwas verkleinert werden, weil er schon stark ausgespült ist. Zwischen den Teichen drei und vier, wo jetzt der Steinweg zwischendurch führt, muss der Überlauf fertig gemacht werden. Die notwendigen Arbeiten sind vom Verwaltungsausschuss der Stadt inzwischen vergeben worden. Sie können wegen des Wintereinbruchs aber erst im Frühjahr ausgeführt werden. Seele berichtete im Ortsrat auch darüber, dass es Interessenten für die frühere Außenstelle der Obernkirchener Grundschule gibt. Die Stadt sucht eine Lösung, bei der die Chance besteht, dort auch die Betreuung einer U3-Gruppe zu realisieren. Der Ausschuss für Jugend, Soziales und Sport wird sich Anfang Dezember mit diesem Anliegen befassen. Der Ortsrat setzte noch zwei Termine fest. Das diesjährige Seniorenfrühstück ist auf Sonntag, den 30. November, 11 bis 14 Uhr, anberaumt worden. Dabei wollen sich zwei Vertreter des Seniorenbeirates der Bergstadt vorstellen und über ihre Arbeit berichten. Den Neujahrsempfang für geladene Gäste gibt es am Sonntag, 11. Januar.



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