weather-image
25°

Wasserburg: Besitzer geht der Lehm aus

Lauenau. Auch in diesem Jahr gibt Christoph M. Brenneisen auf seiner Wasserburg wieder Lehmbauseminare. Ziel ist es nach seinen Worten, die Technik des Lehmbaus zu pflegen und zugleich die erforderliche Instandhaltung auf der Wasserburg denkmalgerecht anzuschieben.

veröffentlicht am 10.02.2007 um 00:00 Uhr

Ab Mai werden Gruppen mit jeweils rund zehn Personen Lehmputz mit verschiedenen Armierungstechniken auftragen und Leichtlehmziegel herstellen. Interessenten erhalten unter fachkundiger Aufsicht Einblicke in die alten Baukünste und können diese dann später am eigenen Haus oder Hof umsetzen. Doch es gibt ein Problem: Der Lehm geht zur Neige.Über 20 Kubikmeter wurden in den letzten drei Jahren in der Wasserburg verbaut. Doch nun sind die Vorräte verbraucht, Ersatz muss organisiert werden. In diesem Zusammenhang bittet Organisator Brenneisen alle Schaumburger Bauherren und Unternehmen, bei lehmhaltigem Bauaushub die Wasserburg zu informieren. Dort werde das Material "gerne Lkw-weise entgegen genommen", schreibt Brenneisen. So sparten die Firmen die Deponiegebühren und dienten der heimatlichen Denkmalpflege. Der Lehm sollte kalkfrei und weitgehend humusfrei sein. Außer Lehm braucht Brenneisen auf der Wasserburg alte Fachwerk- und Deckenbalken sowie alte, rote Dachziegel und andere historische Baustoffe. Diese holt Brenneisen ab und bietet auch seine Hilfe beim Abbau an.

Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Mehr Artikel zum Thema
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Kommentare