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Wasserverband Nordschaumburg beliefert nun auch auch Antendorf, Hattendorf und Raden

Wasser teurer - Gemeinde spart trotzdem

Auetal (la). Bislang haben die Orte Antendorf, Hattendorf und Raden ihr Wasser von den Stadtwerken Hessisch Oldendorf bekommen. Der bestehende Wasserlieferungsvertrag läuft am Ende dieses Jahres aus. Die Gemeinde Auetal hat ab 1. Januar 2008 einen neuen Vertrag zur Lieferung von Trinkwasser für die drei Ortschaften mit dem Wasserverband Nordschaumburg abgeschlossen, der damit das gesamte Auetal versorgt.

veröffentlicht am 14.12.2007 um 00:00 Uhr

In den Hochbehälter in Antendorf ist ein Pumpwerk installiert wo

Der Wasserverband Nordschaumburg hat die notwendige Verbindungsleitung zwischen Escher und Hattendorf hergestellt und ein neues Pumpwerk in Escher errichtet.Über die bereits verlegte Transportleitung zwischen Escher und Hattendorf wird Wasser in den vorhandenen Hochbehälter in Antendorf eingespeist. In diesem Hochbehälter wurde ein Pumpwerk installiert, das dann die Ortschaft Raden mit Trinkwasser versorgen wird. Die Monteure des Wasserverbandes Nordschaumburg sind derzeit mit Restanschlussarbeiten beschäftigt. Das neue Wassersystem soll in Kürze in Betrieb genommen werden. Damit es bei der Umstellung zu keinen Versorgungsengpässen kommt, wird das alte System so lange aufrecht erhalten, bis die neuen Pumpen angelaufen sind und reibungslos funktionieren. Für die Bürger in Antendorf, Hattendorfund Raden bedeutet dies, dass sie fast nichts von der Umstellung bemerken werden. Der genaue Termin für die Inbetriebnahme des neuen Trinkwassernetzes steht noch nicht fest. Die Bürger werden aber, für den Fall, dass es doch zu Beeinträchtigungen kommen sollte, rechtzeitig informiert. Geplant ist die Inbetriebnahme noch vor Weihnachten. Die Gemeinde Auetal muss für das Trinkwasser in Zukunft mehr bezahlen. Bislang kostete der Kubikmeter aus Hessisch Oldendorf 0,89 Euro. Nun müssen an den Wasserverband Nordschaumburg 0,96 Euro pro Kubikmeter gezahlt werden. "Trotzdem sparen wir", stellte Bürgermeister Thomas Priemer während der Ratssitzung fest. Bislanghabe es nämlich hohe Wasserverluste durch undichte, alte Rohre auf der Transportstrecke gegeben. "Diese Wasserverluste haben wir jetzt nicht mehr", so Priemer. Die Wasserpreise für die Auetaler Bürger ändern sich nicht.



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