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Hauptorganisatoren ziehen sich zurück / Muss jetzt die Jugendpflegerin ran - oder die Gemeinde?

Was wird aus dem Auetaler Ferienspaß?

Auetal (la). 43 spannende und abwechslungsreiche Aktionen hat das Auetaler Ferienspaßteam in den letzten Sommerferien für mehr als 1100 Kinder angeboten, jetzt steht die gesamte Aktion in Frage, denn die Hauptorganisatoren ziehen sich vom Ferienspaß zurück.

veröffentlicht am 06.02.2008 um 00:00 Uhr

Petra Stummeier

2005 hat Stefan Gellermann die Leitung der Ferienspaßaktion von Torben Sven Schmidt übernommen. Gemeinsam mit seiner Ehefrau Ulrike sowie Petra Stummeier, Silke Wente und weiteren ehrenamtlichen Helfern, organisierte er drei Jahre lang die bewährten Ferienspaß aktionen. Absprachen mit Vereinen wurden getroffen, Busfahrten und Ausflüge organisiert, dazu Partys und vieles mehr. Im Ferienspaßkalender, der in den Schulen und Kindergärten verteilt wurde, konnten die Kinder die Aktionen auswählen, an denen sie in den Sommerferien teilnehmen wollten. Beim Anmeldetermin mit Flohmarkt herrschte immer ein riesiger Andrang. Die Kinder waren von den verschiedenen Aktionen begeistert. "Jetzt müssen mal wieder andere ran", hatten Stefan und Ulrike Gellermann schon vor Monaten bekannt gegeben. "Meine Kinder sind aus dem Alter raus, auf das die Ferienspaßaktionen zielen", meinte Silke Wente. Außerdem sei das gesamte Quartett auch anderweitig eingespannt und habe nicht mehr die Zeit, diese ehrenamtliche Arbeit zu leisten. Jetzt beschäftigt sich die Gemeindeverwaltung mit dem Thema und wird dies auch bei der nächsten Sitzung des Jugend- und Sozialausschusses vorbringen. "Die Ferienspaßaktion ist seit vielen Jahren von verschiedenen ehrenamtlichen Helfern organisiert worden. Ohne deren Engagement wäre diese Aktion nicht so erfolgreich gewesen, und den Helfern gebührt dafür ein besonderer Dank", sagte Bürgermeister Thomas Priemer auf Anfrage. Bislang habe sich noch niemand dazu bereit erklärt, die Organisation in ehrenamtlicher Funktion zu übernehmen. Um sicherzustellen, dass im Sommer 2008 und darüber hinaus, dauerhaft eine Ferienspaßaktion stattfindet, sollen die Mitglieder des Jugend- und Sozialausschusses Lösungsmöglichkeiten finden. Fünf Vorschläge unterbreitet ihnen die Verwaltung am 18. Februar. Es sollten nochmals intensive Gespräche mit den bisher ehrenamtlich Tätigen geführt werden, mit dem Ziel, eine weitere Ferienspaßaktion zu organisieren und unter Umständen durch einen öffentlichen Aufruf Interessierte zu gewinnen, so Priemer. Die Organisation könnte aber auch federführend durch die Jugendpflegerin Anne Matthias mit freiwilligen interessierten Eltern und Vereinsvertretern organisiert werden. Als weitere Möglichkeit sieht die Gemeinde eine Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern anderer Kommunen oder die Organisation ausschließlich durch die Gemeindeverwaltung.

Stefan Gellermann
  • Stefan Gellermann
Ulrike Gellermann
  • Ulrike Gellermann
Silke Wente
  • Silke Wente


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