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Berufsorientierung wird an der Theodor-Heuss-Realschule in der achten Klasse mit der Akademie Überlingen angeboten

Was will ich werden – womit kann ich mich anfreunden?

Hameln. In den vergangenen Wochen gab es für die 8. Klassen der Theodor-Heuss-Realschule in Zusammenarbeit mit der Akademie Überlingen ein besonderes berufsorientierendes Projekt.

veröffentlicht am 26.04.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 16:21 Uhr

Zu Beginn wurde für alle Schülerinnen und Schüler eine Potenzialanalyse mithilfe des Testverfahrens „Hamet“ durchgeführt. Die Jugendlichen absolvierten dabei unter Beobachtung kleine Aufgaben, die Auskunft über ihre Potenziale im Hinblick auf die spätere Berufswahl geben können. Beobachtet wurden Routine und Tempo, Werkzeugeinsatz und Werkzeugsteuerung, Wahrnehmung und Symmetrie, Instruktionsverständnis und Instruktionsumsetzung und Messgenauigkeit und Präzision. Auch die sozialen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler wurden in den Blick genommen. So wurde auf den Umgang mit Kritik, den Umgang mit „Kunden“ und auch besonders auf die Teamfähigkeit geachtet.

Diese Aufgaben mussten an zwei Tagen von den Schülerinnen und Schülern erledigt werden. Am dritten Tag schlossen sich individuelle Gespräche mit den Schülern an, in denen ihre Selbsteinschätzungen mit den Fremdeinschätzungen der Beobachter verglichen wurden.

Nach der Potenzialanalyse folgte ein Praxisteil über acht Werktage. Dabei konnten die Schüler unter sieben Berufsfeldern vier auswählen und sich jeweils für zwei Tage darin erproben. Zur Wahl standen Hotel- und Gaststättengewerbe, Farbe-Raum, IT/ Mediengestaltung, Lager/Handel, Garten- und Landschaftsbau, Metall/Kfz-Technik und Elektro.

Tischlein deck dich, auch dieses Berufsfeld sprach einige Schüler an.

Im Anschluss an die elf Projekttage wurde nach einer detaillierten Auswertung ein Gespräch mit den Schülerinnen und Schülern, ihren Erziehungsberechtigten, dem Klassenlehrer und einem Mitarbeiter der Akademie Überlingen über die Ergebnisse dieser berufsorientierenden Maßnahme geführt.

Die Schulleitung und das Kollegium bewerten die Maßnahme sehr positiv. Es sei gelungen, die Schüler praxisnah an die Auseinandersetzung mit der Berufswahl heranzuführen und damit eine zielgerichtete Auswahl des Berufes für das Betriebspraktikum in der 9. Klasse vorzubereiten. Besonders positiv wird bewertet, dass die Schülerinnen und Schüler von Personen, die sie nicht kannten, beobachtet wurden und die Maßnahme außerhalb der Schule durchgeführt wurde. Eingefahrene Verhaltensweisen konnten durchbrochen und damit für das Testergebnis eine größere Objektivität erzeugt werden.



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