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Was machen deutsche Soldaten in Afghanistan?

Drei deutsche Soldaten starben kürzlich in Afghanistan, als sie von den Taliban angriffen wurden. Die Taliban sind die ehemaligen Herrscher von dem Land. Die meisten wurden vor acht Jahren von Soldaten vertrieben. Teilweise gibt es aber immer noch welche von ihnen. Die Taliban waren grausame Herrscher. Sport, Fernsehen und Musik waren zum Beispiel verboten. Frauen durften nicht arbeiten, Mädchen durften nicht zur Schule gehen. Das ist jetzt zum Glück anders.

veröffentlicht am 13.07.2009 um 12:42 Uhr

 

Damit die Taliban aber nicht wieder an die Macht gelangen, leben in dem Land zur Zeit 3000 deutsche Soldaten. Zusammen mit vielen Kollegen aus anderen Ländern sorgen sie dafür, dass zerstörte Häuser wieder aufgebaut werden und dass die Menschen sicher vor den Taliban sind. Sie versuchen immer noch an die Macht zu kommen. Immer wieder greifen sie Soldaten an, wie zum Beispiel am Dienstag. Bisher starben 35 deutsche Soldaten. Wegen der Gefahr, fordern einige Politiker, dass die Männer und Frauen aus dem Land zurückgezogen werden. Das geht aber nicht ohne weiteres. Die Soldaten müssen erst noch Krankenhäuser oder Schulen aufbauen und Häuser errichten, damit die Kinder nicht mehr in Zelten schlafen müssen und etwas lernen können. Neben des Aufbaus und der Friedenssicherung haben die Soldaten noch eine andere wichtige Aufgabe: Sie müssen Afghanen zu Soldaten und Polizisten ausbilden, damit die irgendwann in der Lage sind sich selbst gegen die Taliban zu verteidigen. Erst dann kommen die Soldaten zurück nach Deutschland und sind nicht mehr in Gefahr. mau



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