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"Ländliches Backwesen": Wer hat Material?

Was kostete ein Laib Brot vor 50 Jahren?

Riehe (tes). Jahrhundertelang gehörte eine Bäckerei zum Ortsbild in jedem Dorf. Heute haben die kleinen Backstuben in der Nachbarschaft Seltenheitswert. In Riehe feiert die Bäckerei Planert dieses Jahr ihr 75-jähriges Bestehen. Im Vorfeld dieses Ereignisses will der Arbeitskreis Heimatgeschichte zusammen mit der Familie Planert den Werdegang der Bäckerei und das Thema "Ländliches Backwesen" aufarbeiten und die Ergebnisse im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten präsentieren.

veröffentlicht am 02.04.2008 um 00:00 Uhr

Bei der Recherche setzen die Heimatchronisten erneut auf die Unterstützung der Bürger. Gesucht werden: Fotos der Bäckerei und Backstube von innen und außen sowie Zeugnisse, Dokumente und Werbegeschenke von dem Familienbetrieb aus den vergangenen 75 Jahren, aber auch Bilder von alten Rieher Backhäusern aus der Zeit vor 1933. Besonders willkommen sind Anekdoten und Berichte über besondere Ereignisse oder traditionelle Hausrezepte zum Backen. Um die Preisentwicklung zu verdeutlichen, hofft der Arbeitskreis zudem auf Unterlagen über die Verkaufspreise in der Vergangenheit. Nach den Worten des Vereinsvorsitzenden Ralf Schröder könnte so die Frage geklärtwerden: "Was kostete ein Brot vor 25 oder 50 Jahren?" Wer bis zum 1. Mai die älteste Original-Rechnung der Rieher Bäckerei zur Verfügung stellt, erhält dafür ein kleines Geschenk. Alle eingereichten Exponate dienen als Leihgabe und werden nach Absprache unversehrt zurückgegeben. Wer dem Arbeitskreis bei der geschichtlichen Aufarbeitung helfen möchte, wird gebeten sich mit Wilhelm Schröder vom Arbeitskreis Heimatgeschichte, (05723) 67 84 oder Heike Planert, (05723) 38 93, telefonisch in Verbindung zu setzen.



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