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Informationsveranstaltung für rund 80 neu gewählte Kirchenvertreter des Kreises Hameln-Pyrmont

Was kann und darf eigentlich ein Kirchenvorstand?

Hameln. Rund 80 Kirchenvorsteher waren der Einladung des evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Hameln-Pyrmont gefolgt. Sie nahmen im Paul-Gerhardt-Haus an einer Fortbildung teil.

veröffentlicht am 19.07.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 09:21 Uhr

Ehrenamtsbeauftragter Lars Lücking beglückwünschte die Anwesenden zu ihrem Amt im Kirchenvorstand. „Wie kann man am Ende sagen, es war eine gute Zeit?“ fragte Lücking den Impulsreferenten Henning Schlüse. Der Diakon aus dem Haus kirchlicher Dienste in Hannover gab in seinem Vortrag zahlreiche Anregungen, wie die Arbeit der neuen Kirchenvorstände erfolgreich gelingen kann. Schlüses Beispiele aus dem Gemeindealltag sorgten für Lacher im Raum und zeigten, wie nah dran an der Praxis seine Tipps waren. An sein kleines „1x1 der Kirchenvorstandsarbeit“ und den Punkt „Sitzungsmanagement“ werden sich die Teilnehmenden erinnern. Schlüse riet dazu, sich bei Problemen schnell Hilfe zu holen und wies auf die unterschiedlichen Angebote der Landeskirche dafür hin. „Vertrauen Sie Ihrer Kompetenz“, riet er den Ehrenamtlichen, die in den nächsten sechs Jahren die Geschicke ihrer Gemeinden leiten werden. Als überaus sinnvoll erwies sich auch der Abschnitt über Haftungsfragen im Bezug auf die ehrenamtliche Tätigkeit.

Nach einer Pause mit einem Imbiss informierte Kirchenkreisjugendwartin Silvia Büthe über die Arbeit des Kreisjugenddienstes. Superintendent Philipp Meyer gab einen Überblick über den Kirchenkreis mit seinen Gremien und Strukturen. Regine Koch erläuterte als Amtsleiterin die Aufgabenbereiche des Kirchenkreisamtes Hameln und lud zu speziellen Fortbildungen ein, die im Oktober angeboten werden. Zum Abschluss bot Superintendent Meyer einen Abendmahlsgottesdienst an. „Ich fand den Abend sehr gelungen“, äußerte sich Lücking als einer der Organisatoren. „Wir haben sehr viele positive Rückmeldungen bekommen.“ Deutliches Lob gab es für die Veranstaltung von der stellvertretenden Kirchenvorstandsvorsitzenden aus Grohnde, Angelika Scheel: „Die haben einen tollen Job gemacht!“ „Gut ist es, dass eine solche Veranstaltung am Anfang der sechs Jahre angeboten wurde“, pflichtete ihr Jürgen Habenicht aus Tündern bei. „Insbesondere die Arbeitshilfen, die man oft benötigt, waren sehr hilfreich.“ Die hohe Teilnehmerzahl zeigt, dass der Kirchenkreis Hameln-Pyrmont mit seiner Fortbildung ein treffendes Angebot gewählt hatte, meint Simon Pabst, der Öffentlichkeitsbeauftragte des Kirchenkreises Hameln-Pyrmont.



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