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Medienprojekt Multivision zeigt Filmüber "Klima und Energie" im Ernestinum

Was jeder tun kann: Radeln, Strom sparen und regionale Produkte kaufen

Rinteln (cok). "Was aus der Zukunft wird - es liegt an Euch!" - mit diesem Appell an die jungen Zuschauer endete ein Filmüber die drohende Klimakatastrophe für unsere Erde, der im Rahmen einer bundesweiten Informationskampagne im Auftrag des BUND (Bundes für Naturschutz und Umwelt Deutschland) gestern im Gymnasium Ernestinum gezeigt worden ist.

veröffentlicht am 23.01.2008 um 00:00 Uhr

Die Mulivisionsschau erinnert den Betrachter an Al Gores Film "D

Ober- und Mittelstufenschüler des Gymnasiums und in einer dritten Runde auch Schüler aus der Hildburg-Realschule und der Pestalozzischule besuchten diese Multimedia-Veranstaltung, deren Ziel es war, den Zusammenhang von übermäßigem Energieverbrauch und einer umweltzerstörenden Klimaerwärmung aufzuzeigen und die junge Generation an die Mitverantwortung für zukünftige Entwicklungen heranzuführen. Moderator Arnd Hoffman vom Hamburger Medienprojekt Multivision "Klima und Energie" stellte vor und nach dem Film allerlei Fragen zum Thema, und an den guten Antworten rund um Stichworte wie CO2-Austausch, Methangase oder Energieeinsparungsmöglichkeiten im Haushalt merkte man, dass viele der Jugendlichen sich der Problematik durchaus bewusst sind. Der abwechslungsreich, suggestiv und mit eindruckvollen Bildern gestaltete Film konnte ein wenig an Al Gores Film "Eine unbequeme Wahrheit" erinnern. Er zeigte anhand von Dokumentaraufnahmenüber Hurrikans, steigenden Meeresspiegel, Trockenheiten in Afrika und der bedrohlichen Gletscherschmelze, dass sich dramatische Naturkatastrophen in den letzten 50 Jahren nahezu verdoppelten, und machte dafür die steigenden Temperaturen im Zusammenhang mit dem Treibhausgas-Teufelskreis verantwortlich. Dass die Klimaerwärmung unmittelbar mit dem rücksichtslosen Verhalten der hochentwickelten Industriestaaten zu tun habe, daran ließen der Film und Moderator Arnd Hoffmann keinen Zweifel. Gleichwohl setzte vor allem die abschließende kleine Diskussion an den Möglichkeiten des Einzelnen an,den Pro-Kopf-Ausstoß von CO2, der in Deutschland 11 Tonnen beträgt, zu reduzieren, sei es damit, verstärkt das Fahrrad zu benutzen, die Standby-Funktion von elektrischen Geräten auszuschalten und Waren zu kaufen, die nicht aus dem Ausland importiert werden, sondern aus der Region stammen. Sowohl die Stadt Rinteln, als auch die Stadtwerke und die Weserberland-AG sponserten die hiesige Veranstaltung, die in dieser Form in den nächsten drei Jahren durch hunderte von deutschen Schulen wandern wird. Manfred Nowak von den Stadtwerken nutze die Gelegenheit, den Schülern zu eräutern, dass inzwischen 900 Rintelner Haushalte über regenerative Energie, vor allem aus der Nutzung der Sonnenenergie versorgt werden können, aber auch aus Wasser- und Windkraft und Biogasanlagen.

Moderator Arnd Hoffman
  • Moderator Arnd Hoffman


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