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Niedernwöhrener Briefmarken-Club bietet Expertenhilfe bei Bewertungen an

Was ist „Opas Sammlung“ wert?

Niedernwöhren (gus). Wer eine Briefmarkensammlung hat, aber deren Wert nicht einschätzen kann, muss ab sofort nicht mehr im Trüben fischen. Es gibt ehrenamtliche Hilfe.

veröffentlicht am 11.02.2011 um 00:00 Uhr

Der Briefmarken-Club Niedernwöhren hat eine philatelistische Nachlassberatung eingerichtet. Diese Gruppe besteht aus älteren Briefmarkensammlern, die aufgrund jahrzehntelanger Erfahrung Sammlungen beurteilen und Vorschläge zum Verkauf oder zur Versteigerung machen können.

Zusätzlich zur Erfahrung ihrer Mitglieder stehen dieser Gruppe auch die neuesten Kataloge und Prüfgeräte zur Verfügung. Die Treffen sind donnerstags und sonnabends um 9.30 Uhr in der Gaststätte „La Piazzetta“ in Stadthagen (obere Etage) und an jedem dritten Sonntag im Monat um 10 Uhr im Tausch- und Vereinsraum in der „Alten Schule“ Niedernwöhren.

„Wir beraten aber auch darüber, wie man eine Sammlung weiterführt und weiter aufbaut. Wir helfen dabei, eine Sammlung zu vervollständigen und zur Teilnahme an einer Briefmarken-Wettbewerbsausstellung vorzubereiten“, schreibt Hartmut Erben, Vorsitzender des Niedernwöhrener Vereins, in einer Pressemitteilung. Wenn es sich um eine umfangreiche Sammlung handelt, können auch Termine vor Ort vereinbart werden. Telefonische Beratung ist bei Friedrich Wilhelm Matthias, Telefon (0 57 21) 7 41 04, und bei Wilhelm Ohlendorf, Telefon (0 57 21) 43 21, möglich.

Die Gründung der Expertengruppe stuft Erben als wichtig ein, um wertvolle Sammlungen nicht verschwinden zu lassen. „Zurzeit findet in unserer Gesellschaft ein stiller Generationswechsel statt“, schreibt Erben. Die Kriegs- und Nachkriegszeitgeneration, von denen viele Vertreter in ihrer Freizeit noch verstärkt dem Hobby der Philatelie nachgehen würden, werde zahlenmäßig kleiner. Die heutige Jugend habe andere Interessen, wie die Welt der Elektronik und der Computerspiele oder auch Fußball und Inlineskating.

„Aus diesem Grund finden sich in so manchen Familien Briefmarkensammlungen, mit denen keiner etwas anfangen kann“, so Erben. Die nächsten Fragen seien dann häufig: Wie wertvoll ist die Sammlung wirklich, und wo kann man eine solche Briefmarkensammlung verkaufen?

Immer wieder höre man von spektakulären Versteigerungen, bei denen Briefmarken zu geradezu astronomischen Preisen über die Auktionstische gehen. Nun sollten Finder oder Erben von Briefmarkensammlungen nicht gleich davon ausgehen, dass sich die „Blaue Mauritius“ oder ein ähnlich wertvolles Stück darin befindet. Dennoch könne „Opas Sammlung“ einiges wert sein. Und selbst, wenn es sich um rein ideellen Wert handeln sollte – für Sammler ist dieser fast ebenso bedeutend wie der finanzielle Wert.



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