weather-image
15°
×

Soll der Steuerzahler eine Spielwiese finanzieren? / Wofür werden Hundesteuern gezahlt? / Diskutieren Sie mit!

Warum hat Hameln keinen öffentlichen Hundeplatz?

Hameln (kv). Wesionär „Talkman“ diskutiert im Wesio-Blog über die Frage, ob Hameln einen Hundeplatz benötigt:

veröffentlicht am 22.07.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 16:41 Uhr

„Gibt es in Hameln einen Hundeplatz? Wenn ja, wo? Wenn nein, warum nicht? Die Stadt Hameln nimmt etwa 200 000 Euro an Hundesteuer ein und für unsere vierbeinigen Freunde gibt es noch nicht einmal einen Platz, wo sie sich richtig austoben können und eventuell auch mal ins Wasser gehen dürfen, wenn es sehr heiß ist. Meine Frage würde hier mal lauten: Ist eigentlich bei den Hundehaltern ein Interesse an einem solchen Platz vorhanden?“ Wesionär „Pippilotta“ antwortet in einer ersten Replik: „Hameln braucht keine visionslosen Politiker, die uns nur verwalten und Bürger, die angesichts von 80 Millionen städtischer Schulden immer mehr fordern. Ob wir einen Hundeplatz nun wirklich brauchen, weiß ich nicht. Aber ein solcher wäre sicherlich auch privatwirtschaftlich bzw. seitens eines Vereins zu realisieren und keine städtische Aufgabe!“

Talkman bekräftigt daraufhin, weshalb er meint, ein Hamelner Hundeplatz müsse von der Kommune eingerichtet werden: „Seitdem ich in Hameln lebe, wurde noch nie etwas für Hunde getan. Hauptsache, man zahlt Steuern.

Hundesteuer für einen Hundeplatz nutzen

Warum soll so etwas privat gemacht werden? Dann müsste ich ja Eintritt für den Hundeplatz bezahlen und vielleicht auch für die Kot-Tüten. Dann können wir auch die Fußgängerzone von einem privaten Investor machen lassen. Wenn sie fertig ist, wird Eintritt genommen!“ Darauf meint Pippilotta, der sich zuvor zum Rauchen bekannt hat: „Trotz aller Einsicht in unser gnadenloses Steuersystem hoffte ich bisher jedoch noch nie, dass all der rauchende Einsatz automatisch zu einem Freiplatz im Lungensanatorium führen würde. Sei’s drum, dem Hundefreund mag die Wiese gegönnt sein, aber ein Recht auf eine erhebungsgebundene Rückführung einer noch so verwegenen Steuer müsste eigentlich in Form einer Naivitätssteuer geahndet werden.“

Ihre Meinung ist erwünscht – diskutieren Sie mit und bekräftigen oder entkräften Sie die Argumente der anderen! Oder schauen Sie doch mal ins Forum – dort wird auch zu diversen anderen Themen eifrig diskutiert!



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2021
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Anzeige
Anzeige