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Räume in Rolfshagen neu gestaltet / Viel Eigeninitiative / Jugendarbeit im Auetal vernetzen

Warten hat ein Ende: Jugendtrefföffnet wieder

Rolfshagen (rnk). Auch wenn die Erwachsenen deutlich in derÜberzahl waren, so werden sich die Kinder ein Stückchen mehr gefreut haben: Seit dem Wochenende ist der Rolfshäger Jugendtreff wieder geöffnet.

veröffentlicht am 03.09.2008 um 00:00 Uhr

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Neu gestrichene Wände, ein neuer Fußboden, eine neue Küche: optisch hat sich der Jugendtreff deutlich verbessert. Die lange Wartezeit auf die Wiedereröffnung erklärt Anne Matthias mit den Problemen bei der Mittelbeschaffung: "Wir sind auf Spenden angewiesen, außerdem wurde vieles in Eigenleistung fertiggestellt", sagt die Jugendpflegerin. Erst wenn es neue Spenden gab und die Helfer Zeit hatten, dann sei es weitergegangen. Die neuenÖffnungszeiten stehen auch fest: Ab dem 9. September ist jeden Dienstag von 17 bis 20. 30 Uhr und am Sonnabend von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Auf die Kinder warten zwei Kicker, ein Billard und jede Menge Gesellschaftsspiele. Inhaltlich wird sich das Angebot mit dem in Rehren decken, erklärt Matthias. Vor allem Outdoor-Angebote sollen die Jugendlichen begeistern, etwa Waldbesuche oder ein gemeinsamer Gang ins Freibad. Die Hoffnung der Jugendpflegerin ist dabei, für die Projekte auf die Transportfahrzeuge der Gemeinde zurückgreifen zu können. Ziel der Jugendarbeit sei eine Vernetzung der Orte Rolfshagen und Rehren mit einander. Es könne nur eine übergreifende Auetaler Jugendarbeit ins Auge gefasst werden, nicht eine für Rehren, eine andere für Rolfshagen und eine dritte für Kathrinhagen, sagt Matthias: "Es geht ums Auetal." Ziel sei dabei auch, dass die Jugendlichen aus den verschiedenen Auetaler Ortschaften einander kennenlernen sollten. Ein neues Team hat die Jugendpflegerin in Rolfshagen auch vorgestellt. Unterstützt wird sie bei der Betreuung der Kinder und Jugendlichen von der Erzieherin im Anerkennungsjahr Sarah Lauenroth aus Rolfshagen, und von zwei Ehrenamtlichen: Michael Striewe (43) verweist bei der Frage nach der Qualifikation auf zwei Jahrzehnte ehrenamtliche Arbeit in Bückeburg und Bad Nenndorf, bei Joachim Goebel aus Stadthagen verweist Anne Matthias auf dessen Funktion als Jugendgruppenleiter im Tisch-Tennisverein. Für den Herbst sei in Rehren die Gründung einer neuen Mädchen-Arbeitsgruppe angedacht, erklärte Anne Matthias.

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