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20 Bürger folgten der Einladung der Bläser vom Hegering mit Konzerten in der Natur, Picknick am Waldesrand und Einkehr in der Pappmühle

Wanderung mit Jagdhornklang – Begegnung unter Naturfreunden

Hessisch Oldendorf (ah). Der Phantasie, wie 50. Geburtstage gefeiert werden können, sind keine Grenzen gesetzt... Die Jagdhornbläser des Hegerings Hessisch Oldendorf luden zum Auftakt ihres Jubiläumsjahres zu einer „Wanderung mit Jagdhornklang“ ein. Damit solle eine „ungezwungene, unverbindliche Begegnung von Naturfreunden“ geschaffen werden, war vom Festausschuss zu erfahren. 20 Gäste fanden sich bei feuchter Witterung mit Kinderwagen und Jagdhunden am Südwall ein, um die Bläser auf dem 7,6 Kilometer langen Weg über Barksen zur Pappmühle zu begleiten.

veröffentlicht am 28.04.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 21:21 Uhr

Leider spielte das Wetter nicht ganz mit zu dieser Wanderung mit

Hessisch Oldendorf (ah). Der Phantasie, wie 50. Geburtstage gefeiert werden können, sind keine Grenzen gesetzt... Die Jagdhornbläser des Hegerings Hessisch Oldendorf luden zum Auftakt ihres Jubiläumsjahres zu einer „Wanderung mit Jagdhornklang“ ein. Damit solle eine „ungezwungene, unverbindliche Begegnung von Naturfreunden“ geschaffen werden, war vom Festausschuss zu erfahren. 20 Gäste fanden sich bei feuchter Witterung mit Kinderwagen und Jagdhunden am Südwall ein, um die Bläser auf dem 7,6 Kilometer langen Weg über Barksen zur Pappmühle zu begleiten. Aus Holtensen stießen Günther Kalkmann, selbst Jagdhornbläser, und seine Ehefrau dazu, weil sie die Idee einer musikalischen Wanderung angesprochen hatte. Von Bären und Wölfen, die Arne Bosse, Leiter der Jagdhornbläser, in seiner Begrüßung erwähnt hatte, blieben die Wanderer verschont. Dafür gab es inmitten wunderschöner Natur mehrere musikalische Einlagen: aus zehn Fürst-Pless-Hörnern und einem Parforce-Horn ertönten in Wald, Feld und Flur Jagdsignale, -märsche und -fanfaren. Nach einem rustikalen Picknick am Waldesrand oberhalb von Barksen blies Arne Bosse zum Abstieg zur Pappmühle, wo sich die Wanderer bei Kartoffelsuppe aufwärmten.

Gegründet wurden die Jagdhornbläsergruppe „1960 von einigen Waidgesellen“, wie Bosse erzählt. Traditionelle Werte sollten mit Spaß an der Musik verbunden werden. Eine erste Durststrecke wurde überwunden, als Dr. Holger Elten 1977 die Leitung der Gruppe übernahm und die Mitgliederzahl anstieg. Der neue Leiter begann zusätzlich Jungbläser auszubilden, die er dann in die Stammgruppe integrierte, die sich auf Wettbewerbsebene bis in die höchsten Klassen qualifizierte. Seit Ende 1986 führt Arne Bosse die Jagdhornbläsergruppe, die sich, wie er erklärt, „zu einem ansehnlichen Klangkörper, der bei vielen Veranstaltungen gefragt ist, entwickelt hat“. An Wettbewerben wird regelmäßig teilgenommen, 2005 sogar an der Bundesmeisterschaft im Jagdhornblasen. Im Juni geht es zu den Landesmeisterschaften in Niedersachsen und in Sachsen-Anhalt. Im karitativen Teil ihres Jubiläumsprogrammes planen die Jagdhornbläser in Seniorenheimen und Kindergärten im Stadtgebiet aufzutreten. Zum großen Jubiläumskonzert mit befreundeten Jagdhornbläsern wird am 14. August auf den Kirchplatz eingeladen. Bei einem Tagesseminar werden sich die Bläser bei dem Leiter der Naturhorn Akademie Bad Dürkheim in Atembildung und Grundtechniken fortbilden. „Das schenken wir uns selbst zum Jubiläum“, erklärt Arne Bosse, der sich mit seinen Bläsern zum 50. zudem eine Weserfahrt ins Alte Land zur Obsternte gönnt.



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