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Wanderregion

Zu: „Hameln bleibt vorerst ohne Stadtmanager“, vom 10. August

veröffentlicht am 07.09.2010 um 19:00 Uhr

Aktuelle Berichte über Aktivitäten von HMT und Stadtmanagement machen deutlich: Diverse Veranstaltungen haben nicht immer das gehalten, was man sich von ihnen versprochen hatte. Ein wichtiges Ziel für HMT sollte es sein, die Aufenthaltsdauer der Ha-meln-Besucher zu verlängern – nicht zuletzt zum Nutzen der Gastronomie. Viele Regionen in Deutschland profitieren seit Jahren vom Gesundheitsbewusstsein der Menschen, die sich auf ärztliches Anraten mehr bewegen. Zunehmend ist ein Wander-Tourismus aufgeblüht: Am Vorbild des Rennsteigs sind viele Stiege oder Steige entstanden, die in kurzer Zeit einen beachtlichen Bekanntheitsgrad erreicht haben – wie im Sauerland, an Rhein und Mosel sowie im Harz. Im Internet findet man über Wandermöglichkeiten in und um Hameln herum sogenannte Erlebnisführungen bzw. unter „Freizeit und Sport“ Hinweise auf einige Spaziergänge und städtische Grünanlagen. Wer mehr will, muss sich – falls er die Geduld hat – beim „Weserbergland-Tourismus“ schlaumachen. Der Weserberglandweg wird zwar seit längerem zum Qualitätswanderweg ausgebaut, aber mir fehlt der plakative Hinweis auf das, was in Hameln und drum herum seit vielen Jahren vorhanden ist: In Hameln kreuzen sich zwei der europäischen Fernwanderwege, und zwar der E 1 und der E 11, und außerdem wird Hameln vom Pilgerweg von Loccum nach Volkenroda berührt. Alle diese Wege sind ausreichend bzw. hervorragend markiert, und ganz wichtig ist: Die öffentlichen Verkehrsmittel (S-Bahn, Eurobahn, Busse) ermöglichen eine Vielzahl von Tagestouren auch ohne Auto. Wir als einheimische Wanderfreunde profitieren seit Jahren von diesen idealen Verhältnissen, und ich frage mich nicht allein, wieso Stadt- und sonstige Manager bisher nicht darauf gekommen sind, Hameln als attraktives Wander-Zentrum zu vermarkten.

Jürgen Bröstedt, Hameln



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