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Kampf um Titel des Boule-Samtgemeindemeisters mit 18 Teams am Start

Wanderpokale für das Sieger-Trio

Hehlen. Zwar hatte er sein Gesicht hinter einer dicken Sonnenbrille versteckt und auch sein Haupt mit einer Kappe getarnt, aber wegen seiner Größe war er kaum zu übersehen: Bodenwerders Samtgemeindebürgermeister Hans-Joachim Lienig. Zusammen mit seinen beiden Söhnen Alexander und Benjamin nahm er unter dem Namen „Lienig-Connection“ an der Boule-Mannschaftsmeisterschaft teil und belegte zur Überraschung aller sogar mit nur einer Niederlage den dritten Platz im Endklassement.

veröffentlicht am 26.08.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 17:21 Uhr

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Autor:

Rolf Henning Schnell
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18 Teams aus Warzen, Halle, Pegestorf, Kirchbrak und Hehlen hatten sich auch in diesem Jahr um den Titel eines Samtgemeindemeisters beworben. „Es war zwar eine Mannschaft weniger als im Vorjahr, aber Parallelveranstaltungen in der näheren Umgebung haben dazu geführt, dass doch einige uns einen Korb gegeben haben“, so Auswerter Erich Müller, der zusammen mit Leopold Wargel die Veranstaltung auf dem Hartplatz neben dem Vereinsheim bei idealem Wetter jederzeit im Griff hatte. Gespielt wurde auf neun Feldern, sodass alle gleichzeitig spielen konnten. Bereits ab der ersten Runde gab es packende Kugelkämpfe rund um das „Schweinchen“, wobei der Sieger war, der zuerst 13 Punkte erreichte. Nach drei Runden waren nur noch Vorjahrssieger „Ithbouler II“ aus Halle und die „Glücksritter“ aus Hehlen ohne Niederlage. Da sich im vierten Durchgang Rudolf Wegener, Wolfgang Winnefeld und Horst König vom Gastgeber eine Niederlage gegen den TSV Warzen leisteten, dagegen Leopold Wagel (78), Helmuth Brückner (66) und Christoffer Stein (15) noch einen vierten Sieg einfahren konnten, war ihnen der Sieg nicht mehr zu nehmen. „Wir hätten gern noch eine fünfte Runde gespielt, aber die war dadurch nicht mehr nötig“, so das siegreiche Trio, das jetzt Bodenwerder bei den Kreismeisterschaften Ende September in Fischbeck vertreten darf. Ob die Zweitplazierten , das Team „Kruckberg“ aus Halle, die „Lienig-Connection“ und auch die Hehlener „Ossie`s ebenfalls noch ins Stiftsdorf reisen dürfen, entscheidet sich laut Erich Müller erst nach den anderen Ortsentscheiden. Bei der Siegerehrung, vorgenommen von Joachim Lienig und VfR-Chef Rüdiger Schaper, erhielt das Siegertrio die Wanderpokale, die vor vier Jahren von der Samtgemeinde und der Dewezet gestiftet worden waren. Dazu gab es einen großen Präsentkorb. Aber auch die Nächstplatzierten gingen nicht leer aus: Sie bekamen ebenfalls Preise. Am meisten freuten sich aber die „Flotten Hummeln“ aus Hehlen, die ohne Sieg Letzte wurden und dafür zwei Flaschen „Zielwasser“ erhielten.

VfR-Vorsitzender Rüdiger Schaper, das Siegerteam Ithbouler 2 mit Helmuth Brückner, Christoffer Stein und Leopold Wargel sowie Samtgemeindebürgermeister Joachim Lienig (v.l. ).

Mit 66 Jahren noch ein gutes Auge: Wolfgang Winnefeld von den „Glücksrittern“ aus Hehlen.

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