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Möllenbecks Feuerwehr richtet ersten "Kuppel-Kontest" aus / "Ein voller Erfolg"

Wanderpokal für die Hattendorfer

Möllenbeck (rd). "Ich denke, mit dieser Veranstaltung setzt ihr im Landkreis Maßstäbe. Wir kommen gerne wieder!" So steht es im Gästebuch der Feuerwehr Möllenbeck auf der Internetseite - gemeint ist der erste "Möllenbecker Kuppel-Kontest", der vor kurzem in Möllenbeck stattgefunden hat.

veröffentlicht am 11.05.2007 um 00:00 Uhr

Den Wanderpokal nahmen die Hattendorfer mit nach Hause. Roswitha

Bei diesem Wettbewerb kommt es für die teilnehmenden Feuerwehrleute darauf an, möglichst schnell und ohne Fehler eine Saugleitung zusammen zu kuppeln, zu beleinen, an die Tragkraftspritze zu kuppeln und zu "Wasser" zu bringen. Das besondere bei diesem Wettbewerb ist, dass die Gruppen nach einem gemeinsamen Startkommando im direkten Duell gegeneinander antreten. "Bereits während der Gruppenphase konnten die Zuschauer viele interessante und spannende Duelle verfolgen", berichtet Mitorganisator Andreas Schlicht. Trotz aller Spannung stand aber der Spaß und das "Fair Play" im Vordergrund. Im Bereich der Feuerwehren gibt es zwei verschiedene Wettbewerbsregeln, nach denen die Schaumburger Feuerwehrleute normalerweise ihre Wettbewerbe bestreiten. Beim Möllenbecker Kuppel-Kontest konnten nun erstmals Gruppen aus beiden Wettbewerbsbereichen im direkten Vergleich ihre Kräfte messen. Zu den Höhepunkten der Vorrunde gehörten unter anderem die Auftritte der Damengruppen aus Rinteln und Möllenbeck, die im direkten Vergleich gegen die Männer-gruppen antraten. Die Möllenbecker Damen setzten sich in ihrer Gruppe souverän gegen die Männer durch und landeten nach Hattendorf 2 auf dem zweiten Platz ihrer Vorrundengruppe. Damit qualifizierten sie sich für das Viertelfinale. In der anderen Vorrundengruppe wurde der letzte Viertelfinalist zwischen der Rintelner Männergruppe und der Feuerwehr Haste im letzten Vorrundenlauf ermittelt. Haste gewann und zog neben der Gruppe aus Exten ins Viertelfinale ein. Im "K.O-System" ging es nun weiter. Die besten Nerven hatten die Möllenbecker und die Hattendorfer, die es jeweils mit zwei Gruppen ins Halbfinale schafften. Nach spannenden und äußerst knappen Halbfinal-Durchgängen schafften es beide Möllenbecker Gruppen ins Finale. Hier standen sich praktisch zwei Feuerwehr-Generationen gegenüber. Zum einen die "Eimerfestspiel-Gruppe" mit einem Durchschnittsalter von Mitte 40, zum anderen die Gruppe, die an den Leistungswettbewerben teilnimmt und ein Durchschnittsalter von Mitte 20 aufweist. Aufgrund der bis dahin gezeigten Leistungen starteten die "Jungen" als Favoriten. Die Zuschauer erlebten dann ein spannendes Finale, das die "Alten" mit der Tagesbestzeit von 16 Sekunden für sich entschieden. "Mit zunehmendem Alter muss man sich seine Ressourcen eben genau einteilen", schmunzelte am Ende einer der Gewinner. Übrigens: Das Video vom Finale kann auf der Internetseite www.feuerwehr-moellenbeck.de angesehen werden.



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