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"Dorfspaziergang" pünktlich zum Entdeckertag

Wandeln und wandern auf den Wegen von Wilhelm Busch

Wiedensahl (sk). Wandeln oder wandern auf den Wegen von Wilhelm Busch ist jetzt nach Plan möglich. Der Förderkreis Wilhelm-Busch-Geburtshaus, das Museum im Alten Pfarrhaus, die Gemeinde Wiedensahl und der Verein Schaumburger Land Tourismusmarketing haben unter dem Titel "Dorfspaziergang mit Wilhelm Busch" einen Flyer herausgebracht.

veröffentlicht am 07.09.2007 um 00:00 Uhr

"Nicht nur eine Stunde in jedem Museum" solle sich der Gast in Wiedensahl aufhalten, sondern "länger im Ort verweilen", so Rudolf Meyer, Vorsitzender des Förderkreises Wilhelm-Busch-Geburtshaus. Dazu gebe es nun eine Hilfe. Das Faltblatt beschreibt einen 2,5 Kilometer langen Rundgang im und um das Dorf und zwölf an der Strecke liegende Sehenswürdigkeiten von der ehemaligen Poststelle im Haus Nummer 65 (heute Niemitz) über den "Keller", in dem der Großvater von Wilhelm Busch als Wundarzt praktizierte und der Vater des Dichters später einen Kramladen übernahm, bis zum Wilhelm-Busch-Geburtshaus und dem Museum im Alten Pfarrhaus. In östlicher Richtung führt die Strecke ins freie Feld, um den ehemaligen Bahnhof und eine Holzbrücke in den Rundgang einzubeziehen. Den Bahnhof, der nur 40 Jahre existierte, gab es zwar zu Buschs Zeiten noch nicht - den Landschaftspunkt jedoch hatte der Maler Wilhelm Busch für Ansichten auf das Dorf gewählt. Im Flyer sind Streckenverlauf und Sehenswürdigkeiten von Manfred Würffel aus Mittelbrink - "ein genialer Texter", so Kurt Cholewa, Leiter des Museums Altes Pfarrhaus - und der Wiedensählerin Marlene Dreyer anschaulich beschrieben. Cholewa steuerte die Fotos für das farbige Faltblatt bei, das pünktlich zum Entdeckertag der Region Hannover am kommenden Sonntag erschienen ist. Am Entdeckertag, Sonntag, 9. September, finden geführte Spaziergänge um 11, 13 und 15 Uhr statt.



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