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Besuchereinnahmen sanken um 10 000 Euro / Rücklagen vorhanden / Vorstand im Amt bestätigt

Waldbadverein wünscht sich viele Helfer

Osterwald (gök). Der zweite stellvertretende Vorsitzende vom Trägerverein des Waldbades Osterwald, Carsten Schmarsel, zuständig für den Bereich Technik des Bades, wünscht sich noch mehr jüngere Helfer: „Die meisten Helfer sind bereits Rentner, die das Bad am wenigsten nutzen. Wir möchten gern auch jüngeren Menschen, Eltern und Jugendlichen Verantwortung übertragen.“ Mit der Verteilung der Arbeit auf mehrere Schultern könne ein solidarisches Miteinander zum Erhalt des Bades entstehen.

veröffentlicht am 22.03.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 19:21 Uhr

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Für das Jahr 2012 stehen schon wichtige Termine fest. Noch vor der Saisoneröffnung treffen sich die U-Boot-Fahrer am Wochenende vom 5. und 6. Mai. Die Saisoneröffnung folgt dann eine Woche später am 13. Mai. Höhepunkt – und hoffentlich nicht so verregnet wie im vergangenen Jahr – soll das Sommerfest werden, das in diesem Jahr am 14. Juli stattfinden soll. Gespannt dürfen die 289 Mitglieder des Trägervereins auch auf den 6. Männer-Fun-Triathlon am 29. August sein, der im letzten Jahr immerhin 30 Teilnehmer und zahlreiche Zuschauer lockte.

Der Vorsitzende Walter Kramer kann sich in der Vorstandsarbeit auf sein kompetentes Team verlassen. Dies galt in der Vergangenheit und bleibt auch so für die nächsten zwei Jahre. Denn der Vorstand wurde komplett wiedergewählt. In ihren Ämtern bestätigt wurden der Vorsitzende Walter Kramer, die Stellvertreter Wolfgang Döbler und Carsten Schmarsel, Kassiererin Susanne Zschoch, Schriftführer Albert Mund und die Beisitzer Susanne Baumann, Sonja Walta, Andrea Schwalbe, Ralph Grosser und Klaus Wüstemann.

2011 hatten gerade mal 5375 Besucher das Waldbad Osterwald besucht, berichtete Kramer. Damit habe der Verein zwar im Vergleich zum Vorjahr allein an Besuchereinnahmen 10 000 Euro weniger eingenommen. Kramer beruhigte aber die anwesenden Mitglieder der Jahreshauptversammlung. Die Finanzen des Vereins ließen es zu, dass auch mal ein bis zwei schlechte Jahre finanziell überstanden werden könnten. Bei den niedrigen Besucherzahlen hatte der Verein noch Glück, dass aus Coppenbrügge wegen des Umbaus des dortigen Freibades viele Schwimmer von dort den Weg nach Osterwald fanden. Der stellvertretende Vorsitzende Wolfgang Döbler – zuständig für den Bereich Betrieb des Bades – konnte zwar nicht genau beziffern, wie viel das ausmachte, „aber das war schon ein hoher Anteil“.

Das Vereinsjahr war geprägt von der ehrenamtlichen Arbeit. Zwar hatten die 26 Badeaufsichten und neun Juniorretter mit 543 Aufsichtsstunden nicht so viel zu tun wie in den Vorjahren, dafür wurde aber an anderer Stelle gut zugepackt. So wurden 40 Meter Beckenkopf neu gefliest oder 80 Meter Dehnungsfugen ausgebessert. Außerdem wurde der Beachvolleyballplatz angelegt und diverse kleinere Arbeiten durchgeführt. Allein für die außerplanmäßigen Arbeiten, die nicht in jeder Saison anfallen, wurden von 42 Helfern in elf Arbeitseinsätzen 1450 Stunden ehrenamtliche Arbeit geleistet.



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