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Aerzens Bürgermeister: Die ehrenamtliche Arbeit der Feuerwehr ist unbezahlbar / Dank an Arbeitgeber für Freistellung

Wagner: „Dank ihrer Arbeit können wir ruhig schlafen“

Aerzen (wj). „Die Feuerwehren sind unbezahlbar, dank ihrer ehrenamtlichen Arbeit zum Wohle der Gemeinschaft können wir ruhig schlafen“, das war das Fazit, das Bürgermeister Bernhard Wagner an der Jahresabschlussbesprechung der Gemeindefeuerwehr im Südflügel der Aerzener Domänenburg zog und gleichzeitig den Dank des Fleckens Aerzen für 365 Tage im Jahr ständiger Einsatzbereitschaft übermittelte. Dazu konnte Gemeindebrandmeister Eckhard Bode aus Rat, Verwaltung, Kreisfeuerwehr, den Ortsfeuerwehren, Werkfeuerwehren und benachbarten Feuerwehren sowie der Polizei alles begrüßen, was Rang und Namen hatte – nicht zu vergessen – die ehemaligen Funktionsträger der Gemeindefeuerwehr. Während Gemeindebrandmeister Eckhard Bode sich auf die allgemeine Darstellung der Gemeindefeuerwehr Aerzen im Berichtsjahr 2009 beschränkte, aber ausdrücklich seinen Feuerwehrmännern und -frauen, Rat und Verwaltung, der Kreisfeuerwehr und den privaten Arbeitgebern für die Freistellungen dankte, referierten seine Stellvertreter Friedhelm Senke über „Personal und Bestand“ und Jens Pieper über das Einsatzgeschehen. So gliedert sich die Gemeindefeuerwehr Aerzen in 14 Ortswehren, dazu zwei Feuerwehr-Musikzüge und außerdem die zwei Werkfeuerwehren Aerzener Maschinenfabrik und Lenze mit insgesamt 493 Aktiven, von denen 84 Frauen sind. Für den Nachwuchs unverzichtbar ist die Gemeindejugendfeuerwehr mit ihren insgesamt 170 Mitgliedern und weiteren 26 in der Kinderfeuerwehr Aerzen.

veröffentlicht am 10.03.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 02:21 Uhr

V. li.: Gemeindebrandmeister Eckard Bode, Bürgermeister Bernhard

Fuhrpark und Geräte sind dank der Pflege in gutem Zustand, doch beträgt das Durchschnittsalter immerhin bereits 17 Jahre, und auf den dringend benötigten Einsatzleitwagen muss wegen der derzeitigen Haushaltslage der Gemeinde noch ein Jahr gewartet werden. Hinsichtlich des Einsatzgeschehens musste insgesamt 137-mal ausgerückt werden. Es gab 25 Brandeinsätze und 63 Hilfeleistungen. Herausragend war zweifellos der Brand des 90-Tonnen-Krans in der B 1-Ortsdurchfahrt in Reher, dessen Schadensvolumen über 800 000 Euro liegt. Detailliert und sehr lebendig waren auch die Jahresberichte von Gemeindeausbildungsleiter Michael Schlie, Gemeindejugendfeuerwehrwart Heiner Pape, von dem Gemeindesicherheitsbeauftragten Günther Huchthausen, vom Teamchef Gefahrgut Bernhard Witzky, vom Gemeindeatemschutzbeauftragten Gerhard-Robert Schaper und dem Gemeindekleiderkammerwart Horst Schulzki. Durch den plötzlichen Tod des Reinerbecker Ortsbrandmeisters waren Neuwahlen erforderlich geworden. Zum neuen Ortsbrandmeister wurde Torsten Pieper (Bruch) ernannt und zu seinem Stellvertreter Ulrich Brakemeier. Eine weitere Ernennung gab es bei der Gemeindejugendfeuerwehr. Der neue stellvertretende Gemeindejugendfeuerwehrwart heißt Stephan Schünke. Seitens des Feuerschutzausschusses stellte dessen Vorsitzender Heinz-Helmuth Puls heraus, „dass wir dankbar sein müssen, dass es noch Menschen gibt, die anderen helfen“, und Abschnittsleiter Jürgen Selle betonte, „dass wir für die nächsten Jahre gemeinsam gefordert sind, Feuerwehr und Gemeinde!“ Die „vorzügliche Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Polizei“, betonte Polizei-Oberkommissar Gerd Schwulera von der Polizeistation Aerzen, wies aber gleichzeitig, wie Gemeindejugendfeuerwehrwart Heiner Pape, auf die große Bedeutung der Jugendarbeit hin, die es zu intensivieren gelte.

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