weather-image
-2°

Wärmepumpe für Schule und Rathaus

Samtgemeinde Niedernwöhren (jl). Die SPD-Mehrheit im Samtgemeinderat Niedernwöhren möchte nach den Worten ihres Vorsitzenden Gerd Wischhöfer ein ökologisches Zeichen setzen und wird sich deshalb für die Option Wärmepumpe in der neuen Heizanlage für Grundschule und Rathaus in Niedernwöhren aussprechen. Diese Technik hatten die Christdemokraten in ihrer Haushaltsklausur wegen Unrentabilität verworfen.

veröffentlicht am 07.02.2007 um 00:00 Uhr

Wischhöfer verwies auf die Klimadiskussion. "Wir müssen weg von den fossilen Brennstoffen", betonte der Fraktionschef. Deshalb habe sich die Fraktion nach Abwägung der technischen Alternativen wie Hackschnitzel- oder Pelletheizung für Erdwärme ausgesprochen. "Das bietet eine Perspektive, Ressourcen zu schonen." Diese Geldausgabe nur nach Armortisationsgesichtspunkten zu betrachten, hält Wischhöfer für falsch. Er räumte ein, dass die Anschaffung sich erst auf lange Sicht rechne. Bei den aktuellen Betriebskosten würde die Samtgemeinde aber weniger ausgeben, als dies derzeit der Fall sei. Außerdem werde die Investition durch einen günstigen Kredit der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) erleichtert. Diese gewähre langfristige Darlehen für die Hälfte der Summe mit einem Zinssatz von rund 2,5 Prozent. Weil es auch zukunftsträchtig sei, ist auch die SPD für den Austausch der alten Chloranlage gegen Elektrolyse-Technik im Hallenbad Nordsehl, so wie es der Bauausschuss vorgeschlagen hatte. Diese Verfahren sei gesünder und verschaffe dem Hallenbad zudem ein Alleinstellungsmerkmal in der Region, so Wischhöfer. Befürwortet wird von der Mehrheitsfraktion auch das Investitionsprogramm für die schulen und Kindergärten. Von einer von der CDU beantragten Beitragsfreiheit für das letzte Kindergartenjahr möchte die SPD momentan noch nichts wissen. Das Thema sei auf Landesebene und auch auf Kreisebene noch nicht ausgegoren.

Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Mehr Artikel zum Thema
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Kommentare