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Gruppe von CDU und BFB kritisiert Einsatz für Bushaltestellengestaltung / Durch Haushalt 2006 bereits überholt

"Wählerinitiative macht Wahlkampf mit Blick nach hinten"

Bückeburg (rc). Die Gruppe von CDU und Bürgern für Bückeburg (BfB) hat der Wählerinitiative "Wir für Schaumburg" vorgeworfen, "Wahlkampf mit Blick nach hinten" zu betreiben. Besonders auf die ehemalige Bürgermeisterin und "Wir"-Spitzenkandidatin Edeltraut Müller gerichtet, wies Gruppenchef Christopher Wuttke darauf hin, dass unter"diversen Wahlkampfthemen" die Vorschläge zur Bushaltestellen-Gestaltung an der oberen Langen Straße mit der Verabschiedung des Haushaltes durch den Rat "längst von der Realität überholt" worden seien.

veröffentlicht am 04.04.2006 um 00:00 Uhr

"Wir" und Edeltraut Müller hatten in der jüngsten Sitzung ihrer Initiative den derzeitigen Zustand als "unzureichend" beschrieben und moniert, dass die Schüler nicht umfassend in die Entscheidungsfindung zur Gestaltung der Haltestellen einbezogen worden seien (wir berichteten). Der Rat habe aber in seiner Sitzung am Donnerstagabend mit der Verabschiedung des Haushaltes ein umfangreiches Maßnahmenpaket auf den Weg gebracht, das all diese Forderungen beinhaltet, wies Wuttke in einer Pressemitteilung hin. So würden gemäß eines Beschlusses des Verwaltungsausschusses - auf Initiative der Gruppe CDU / BfB - die Bereiche obere Lange Straße und Scheier Straße nochmals überplant: unter Berücksichtung der Wünsche der Schülerinnen und Schüler. Auch seien auf Vorschlag der Gruppe die Mittel für die Haltestellen an der oberen Langen Straße bereits vor zwei Wochen von 2 000 auf 10 000 Euro erhöht worden, um nötige Verbesserungen finanzieren zu können. Insgesamt habe der Rat ein Paket von 90 000 Euro für die Verbesserung der Haltestellen auf den Weg gebracht: einstimmig, also inklusive der Stimme von Edeltraut Müller. "Wir sind sehr verwundert, aus der Zeitung die Wünsche der Wählergemeinschaft zu lesen, während von Frau Müller keine Äußerung zu diesem Thema im Rat zu vernehmen war." Wuttke weiter: Es sei "unschicklich", in der Öffentlichkeit den Eindruck erwecken zu wollen, dass die Bückeburger Politik an den Bürgern vorbeiplanen würde, und dann eben die Forderungen zu stellen, die längst zur Erfüllung beschlossen seien. "Sollte hierdurch der Eindruck in der Öffentlichkeit erweckt werden, dass diese Maßnahmen somit auf der Initiative der Wählergemeinschaft basieren, ist dies schlicht unwahr und Effekthascherei im Vorwahlkampf."

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