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Landkreis: K 80 hat keine Verkehrsbedeutung mehr / Stadt Rinteln könnte neue Straße als Gemeindestraße übernehmen

Wählergemeinschaften: Kieswerk soll neue Straße bauen

Krankenhagen (wm). Die Wählergemeinschaften aus Rinteln wie aus dem Extertal sind sich einig: Sollte die Kreisstraße 80 - wie geplant - weggebaggert werden, muss das Kieswerk dafür eine Ersatzstraße bauen. So die Forderungen des Rintelner Ratsherrn Gert Armin Neuhäuser und seines Kollegen aus dem Extertal, Manfred Stoller.

veröffentlicht am 26.06.2007 um 00:00 Uhr

Protest gegen die Einziehung der Kreisstraße 80: Die Wählergemei

Eine Wegeverbindung aus dem Extertal zum Kloster Möllenbeck habe es immer gegeben, die Kreisstraße sei in den sechziger Jahren gebaut worden und heute in einem besseren Zustand, als manche andere Kreisstraße. Dass die Straße am Wochenende "von Motorradfahrern zum Grenztest" benutzt wird (so Neuhäuser), sei ebenfalls kein Argument dafür, die Straße einzuziehen. Da gebe es andere Möglichkeiten, wie Beispiele in Vlotho und am Nienstädter Pass zeigten. Außerdem ließen sich mit dieser Begründung auch viele andere Straßen schließen. Beim Landkreis sieht man die Situation anders. Zurzeit, erläuterte Pressesprecher Klaus Heimann, laufe das Prüfverfahren. Aus Sicht des Landkreises habe die K 80 keine Verkehrsbedeutung mehr, das habe auch eine Verkehrszählung ergeben. Und auch eine Ersatzstraße müsse unterhalten werden - das kostet Geld. Wenn die Stadt Rinteln das anders sehe, könne sie eine Alternativstrecke ja als Gemeindestraße übernehmen. Aber aus Rinteln habe er noch von keiner entsprechenden Initiative in diese Richtung gehört.



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