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VrF Vereinsmaskottchen und Spende für „Therapeutisches Reiten“

Manuela Bormann die Hauptdarstellerin im Rollschuhmusical Pocahontas vom VfR Aerzen durfte sich jetzt ein bäriges Vereinsmaskottchen aussuchen. Natürlich sollte der Knuddelbär am Ende auch Rollschuhe tragen. An sieben Stationen baute sie den Schneeleoparden als Hoffnungsträger für das künftige VfR-Vereinsleben. Nach der Abspaltung von Teilen der Vereinsmitglieder wollen die im VfR verbliebenen Rollschuhläufer das Image für die Jugendarbeit wieder stärken.

veröffentlicht am 22.12.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 10:21 Uhr

Krankenhausgeschäftsführer Marco Kempka (li.) freut sich über di

 

Manuela Bormann die Hauptdarstellerin im Rollschuhmusical Pocahontas vom VfR Aerzen durfte sich jetzt ein bäriges Vereinsmaskottchen aussuchen. Natürlich sollte der Knuddelbär am Ende auch Rollschuhe tragen. An sieben Stationen baute sie den Schneeleoparden als Hoffnungsträger für das künftige VfR-Vereinsleben. Nach der Abspaltung von Teilen der Vereinsmitglieder wollen die im VfR verbliebenen Rollschuhläufer das Image für die Jugendarbeit wieder stärken. Build-A-Bear-Store Managerin Stephanie Beier begrüßte die Rollschuhläuferin mit Bearemy, einen 1,80 Meter großen Menschen im Teddybärkostüm, der an den beiden Rollschuh-Musical-Vorstellungen vom VfR am 16. und 17. Januar in der Hummetalhalle Aerzen unter den Zuschauern sein wird. Karten für die Pocahontas-Aufführung gibt es in der Dewezet, der Buchhandlung Matthias und im Bärenladen im Untergeschoss der Stadtgalerie, in Aerzen bei Kunterbunt und Tabak Meisoll, in Bad Pyrmont bei Obst- und Gemüse Bormann.

Päckchen packen für „Kinder in Not“ stand jetzt auf dem Trainingsplan von Volker Gebert. Seine Fußball-Damenmannschaft des SSV Königsförde/Klein Berkel packte einen Abend lang die vorher gesammelten Spenden liebevoll in schöne Weihnachtsgeschenke. DRK-Kollegen holten sie ab.

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V. li.: Jutta Hennies, Stefanie Lampe, Viola Bauer, Ina Hölscher, Stephan Kater. Das Therapiepferd Leon ist rechts zu erkennen. Das schwarze Pferd links ist Therapiepferd Immanuel.

„Gut 70 Minuten haben wir unsere Runden gedreht im Therapiebecken des ambulanten Therapiezentrums der m&i Fachklinik in Bad Pyrmont“, erzählt Trainer Uwe Beerberg. Dabei kamen 15 junge Leichtathletinnen und Leichtathleten der LG Weserbergland unter der Anleitung der beiden Physiotherapeuten Andreas und Kolja ganz mächtig ins Schwitzen. „Es war gar nicht so einfach die gewohnten Laufkoordinations-Übungen, die an Land viel einfacher gehen, im Wasser auszuführen“, keuchte eine junge Sprinterin. Diese Kraft-Ausdauereinheit hat allen Spaß bereitet und den einen oder anderen Muskelkater hervorgerufen.

Ina Hölscher und Stephan Kater vom Verein „Kutschenfreunde Weserbergland e.V.“ überbrachten jetzt eine Spende über 650 Euro an den Bereich „Therapeutisches Reiten“ im Taubblindenzentrum Fischbeck. Die Summe war beim Kutschenflohmarkt auf dem ehemaligen Rittergut in Bisperode im November gesammelt worden. Das Rahmenprogramm des Flohmarktes hatten einige Taubblinde mitgestaltet. „Die Reitvorführungen der taubblinden Menschen sind jedes Mal beeindruckend“, meint Ina Hölscher. Das Geld soll für einen neuen Therapiegurt und eine Therapiedecke für den vierjährigen Alt-Oldenburger „Leon“ verwendet werden, der seit September 2009 im Taubblindenzentrum als zweites Therapiepferd arbeitet.

Gar nicht martialisch wie man es sich bei Angehörigen der Britischen Streitkräfte vorstellen könnte, fiel eine Spende an die Kinderklinik im Kreiskrankenhaus Hameln aus. Eine Abordnung übergab dem Geschäftsführer des Krankenhauses, Marco Kempka, mehrere liebevoll aus Zuckerwerk gestaltete Torten mit weihnachtlichen Motiven, um die kranken Kinder in der Weihnachtszeit zu erfreuen. „Ich schätze, dieses Naschwerk müssen wir an unseren Diätassistenten vorbei zu den Kindern schmuggeln,“ scherzt Marco Kempka begeistert, angesichts der detaillierten Verzierungen mit Weihnachtsbaum und Lichterkette auf den Torten. Hergestellt wurde die ungewöhnliche Spende von den Köchen der Linsingen-Kaserne und das lässt darauf schließen, dass auch die Armee-Angehörigen an den Festtagen mit außergewöhnlich süßen Köstlichkeiten versorgt werden. Die kleinen Patienten der Kinderklinik waren begeistert, so etwas hatten die meisten von ihnen vorher noch nie gesehen, geschweige denn gegessen. Mit dieser tollen Idee haben die Britischen Streitkräfte aus Hameln den kleinen Patienten zu Weihnachten viel Freude gestiftet.

Dicht an dicht stehen die Pakete für notleidende Kinder im Flur von Hermann und Magdalene Kassel. Seit 13 Jahren sammeln die Rentner für „Kinder in Not“ und haben auch in diesem Jahr wieder Freunde und Bekannte mobilisiert, sich an der Aktion zu beteiligen. 54 Pakete mit Kleidung, Spielzeug und Süßigkeiten gehen auf die Reise mit dem DRK, um Kindern in Bulgarien zu helfen. „Bei Reisen in arabischen Ländern und Südamerika sind wir auf die Notlage der dort lebenden Kinder aufmerksam geworden“, berichtet Magdalene Kassel. Schnell kam die Idee zur Hilfe, und seitdem sind die Oldendorfer gern mit dem Packen der Geschenke für das DRK beschäftigt. Unterstützung beim Sammeln bekamen sie von Ingelore und Ernst-August Osterwald, Rita und Günter Hoffmann sowie den Familien von Erika Rasch, Gerd Suerken, Martin Hoffmann, Heidrun Werthmann und Ute Hoffrage.

Beim diesjährigen Nikolaus-Fußballturnier, den inoffiziellen Stadtmeisterschaften für Lehrermannschaften, wurde die Mannschaft der Handelslehranstalt Hameln in einem spannenden Endspiel erst im Elfmeterschießen gegen die Mannschaft des Schiller-Gymnasiums Turniersieger. Für die Handelslehranstalt spielten die Lehrer Christoph Bröckling, Oliver Glatz, Thorsten Kramer, Jörg Latzel, Ansgar Stelzer und Thorsten Vetter.

Die Fußball-Damen vom SSV Königsförde/Klein Berkel packten Päckchen für Kinder in Not.



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