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Beinahe-Unfall auf dem Weg zum Einsatz / 37-Jähriger: "Lebensgefahr"

Vorwürfe gegen Rettungswagen-Fahrer

Todenmann (crs). Schwere Vorwürfe erhebt ein 37-jähriger Bückeburger gegen die Fahrer eines Rettungswagens und eines Notarztwagens. Bei einem Beinahe-Unfall am Freitagnachmittag seien sein eigenes Leben und das Leben seiner Mutter "erheblich gefährdet" gewesen, hat der Mann bei der Polizei zu Protokoll gegeben. Die sucht jetzt Zeugen für den Vorfall.

veröffentlicht am 22.05.2006 um 00:00 Uhr

Am vergangenen Freitag, 19. Mai, war der junge Mann gegen 15.45 Uhr in seinem Pkw auf der Verbindungsstraße zwischen Kleinenbremen und Todenmann unterwegs. Seine Mutter saß als Beifahrerin neben ihm. Den beiden entgegen kamen ein Rettungswagen und ein Notarztwagen, die mit Blaulicht und Martinshorn auf dem Weg zu einem Einsatz waren. Nach Angaben des 37-Jährigen befanden sich beide Fahrzeuge auf seiner Fahrbahnseite, nachdem sie einen roten Mittelklasse-Wagen überholt hatten. Der Bückeburger musste nach rechts auf den Grünstreifen ausweichen und scharf bremsen. Der Pkw geriet dabei ins Schleudern, der Fahrer konnte den Wagen aber wieder unter Kontrolle bringen. Durch das starke Abbremsen wurden die Vorderreifen des Pkw beschädigt. Was für den 37-Jährigen jedoch weitaus schwerer wiegt: Durch das Verhalten der beiden Fahrzeugführer sah er sich und seine Mutter in Lebensgefahr. Die Polizei sucht nun insbesondere den von Rettungswagen und Notarztwagenüberholten Fahrer des roten Pkw als Zeugen: Hinweise nimmt das Kommissariat unter (05751) 9545-0 an.

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