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Diskussion über Ideen und Projekte für die Zukunft Helpsens wird öffentlich

Vorstoß vom „Bündnis 2011“

Helpsen. Die Anschaffung neuer Spinde für die Feuerwehr Kirchhorsten und den „Entwicklungsdialog“ in der Gemeinde voranzutreiben, diese Anliegen hatte das „Bündnis 2011“ – bestehend aus CDU und Bündnis 90/Die Grünen – in Helpsen in die jüngste Ratssitzung eingebracht.

veröffentlicht am 13.03.2015 um 16:00 Uhr
aktualisiert am 13.03.2015 um 18:17 Uhr

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Verwundert über die Initiative des „Bündnisses 2011“, den „Entwicklungsdialog“ in die Ratssitzung und damit in die Öffentlichkeit zu tragen, zeigte sich Kerstin Reichau (SPD). In den vorangegangenen Klausursitzungen sei vereinbart worden, die Vorhaben bezüglich der Zukunft der Gemeinde „erst, wenn konkrete Maßnahmen beschlossen und umgesetzt werden“, öffentlich zu machen.

„Uns geht es darum, begonnene Projekte weiter fortzusetzen“, erklärte Friedrich Deventer (Bündnis 90/Die Grünen) den Vorstoß des Bündnisses, den „Entwicklungsdialog“ in die Ratssitzung einzubringen. Ziel sei es, „weitere Verfahrensschritte einzuleiten“ und die Entwicklungen auch öffentlich zur Diskussion zu stellen: „,Entwicklungsdialog‘ soll auch heißen, dass die Öffentlichkeit diskutiert.“

Reichaus Bedenken: Gemeindemitglieder könnten Anträge stellen oder Wünsche äußern, die nicht erfüllt werden können. Aus ihrer Sicht sei es besser gewesen, „erst zu schauen, was umsetzbar ist“, und anschließend mit konkreten Projekten und Vorhaben an die Öffentlichkeit zu gehen.

Der zweite Antrag des Bündnisses: 4000 Euro für die Feuerwehr Kirchhorsten. „Bei der Samtgemeinde, die für die Feuerwehr zuständig ist, sind auffällig viele Anschaffungen auf nächstes Jahr vertagt worden“, erklärte CDU-Fraktionsvorsitzende Martina Lohmann (CDU). Die Feuerwehr sei jedoch dringend auf Spinde angewiesen, damit sich die Brandschützer nicht wie bisher mit Haken an der Wand behelfen müssten (wir berichteten).

„Es gibt nicht einmal die Möglichkeit, die Wertsachen einzuschließen“, argumentierte Lohmann. Deswegen habe das Bündnis den Antrag auf eine Vorfinanzierung bei der Gemeinde gestellt. „Es geht um den Schutz der Bürger, und im Gegensatz zu anderen Gemeinden können wir uns das leisten“, so der Appell der CDU-Fraktionsvorsitzenden an die Ratsmitglieder.

Bevor die Gemeinde mit 4000 Euro in Vorleistung gehe, bat sich Gemeindedirektor Ditmar Köritz noch etwas Zeit aus, bis die Samtgemeinde über den Nachtragshaushalt beraten habe. Dieser Bitte folgte der Gemeinderat. Der Antrag wurde zurückgestellt. Mit sechs zu vier Stimmen wurde beschlossen, den Nachtragshaushalt der Samtgemeinde abzuwarten.



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