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Stiftung Hamelner Münster sucht Zustifter

Vorstand im Amt bestätigt

HAMELN. In einem festlichen Gottesdienst wurde Anfang Mai der siebenköpfige neue Vorstand der Stiftung Hamelner Münster in seine fünfjährige Amtszeit eingeführt.

veröffentlicht am 07.05.2019 um 12:53 Uhr

Superintendent Philipp Meyer nahm diese Amtshandlung vor. Das Besondere daran hob er in seiner Einleitung hervor: Alle Mitglieder waren bereits 2014 bis 2019 in dieser Funktion tätig, und zwar Gerhard Löcker, Peter Nasarek, Ute Pfab, Fritz-Eckhard Sticher, Anke Wehrmann, Cord Wehrmann und Udo Wolten.

Drei Vorstandsmitglieder berichteten von den Verhandlungen, Beschlüssen und Aktionen dieser fünf Jahre. Ute Pfab und Udo Wolten nannten 27 Sitzungen, außerdem fünf Gespräche mit dem Vorstand des Vereins der Freunde und Förderer des Münsters St. Bonifatius. Im Juni 2015 wurde mit einem öffentlichen Sommerfest die Wiedereinweihung des Münsters vor 70 Jahren und die Denkmalenthüllung für Senior Schläger gefeiert. Zwei Jahre später gab es auf dem Münsterkirchhof ein sommerliches Fest, dessen Reinerlös der Flüchtlingshilfe (Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Hameln) und einem Projekt der Münster-Gemeinde zugutekam: Für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in der Region gibt es eine Stelle im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes; den Kostenanteil der Münster-Gemeinde übernahm die Stiftung.

Der Stiftungszweck beinhaltet die Förderung der Gemeindearbeit zugunsten von Kindern und Jugendlichen, aber auch des diakonischen Auftrags der Kirchengemeinde, der Kirchenmusik und der baulichen Unterhaltung des Münsters St. Bonifatius.

Für 2019 ist das Thema „Fundraising“ auf der Tagesordnung, also mehr als nur Spendenaktionen, vielmehr auch Öffentlichkeitsarbeit, Werbung für die Inhalte der Stiftung und Gewinnung von Zustifter/innen. Zurzeit werden Seminarveranstaltungen der Landeskirche in Hannover besucht, in denen es um Erbschaften für Stiftungen geht.

Fritz-Eckhard Sticher als bisheriger Vorsitzender berichtete schließlich von diesen grundsätzlichen Beratungen und von dem Umstand, dass seit einigen Jahren die aus dem Kapitalstock erlangten Zinsen keinen wirklichen Ertrag mehr liefern. Dies fordere den Stiftungsvorstand zu neuen Überlegungen und zu eigenen Aktivitäten heraus.

Im Laufe der vergangenen fünf Jahre konnte der Kapitalstock auf etwa 310 000 Euro erhöht werden, was über 25 Prozent Steigerung gegenüber 2014 bedeutet. Auf weitere Zustiftungen wird der neue Stiftungsvorstand Wert legen und hofft auf Unterstützung.

In der konstituierenden Sitzung wurden der bisherige Vorsitzende Fritz-Eckhard Sticher und sein Stellvertreter Udo Wolten vom Vorstand einstimmig wiedergewählt, Ute Pfab als Protokollführerin bestätigt.



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