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Neuer SPD-Unterbezirksvorstand trifft erste personelle und inhaltliche Entscheidungen

Vorsorgender Sozialstaat als künftiges Leitbild

Landkreis (rd). Auf seiner konstituierenden Sitzung hat der Vorstand des SPD-Unterbezirks Schaumburg erste personelle und inhaltliche Entscheidungen getroffen. Vorsitzender Karsten Becker begrüßte zunächst die neu gewählten Vorstandsmitglieder Kai Alack, Carsten Kotulla, Birger Langenströer, Uwe Märtens und Hülya Yavuz, die als Beisitzer im Vorstand mitarbeiten werden.

veröffentlicht am 09.06.2007 um 00:00 Uhr

Der neue Vorstand des SPD-Unterbezirks Schaumburg.

Der Vorstand hatte dann aus seinen Reihen fünf Mitglieder zu bestimmen, die als Beisitzer an den Sitzungen der Kreistagsfraktion teilnehmen und wählte einstimmig Jörg Hake, Heidemarie Hanauske, Dr. Udo Husmann, Wilma Kolbe und Ralph Tegtmeier. Beim Rückblick auf den Parteitag lobte der Vorstand die perfekte Organisation und den Ablauf im Tagungslokal "Süße Mutter". Udo Husmann empfahl, die "Aufbruchstimmung" unbedingt mit in den Landtagswahlkampf zu nehmen. Die eindeutigen Voten für den neuen Vorsitzenden Karsten Becker und seine beiden Stellvertreter Marina Brand und Ralph Tegtmeier zeigten die Geschlossenheit der Schaumburger SPD und seien hilfreich für die gemeinsame zukünftige Vorstandsarbeit. Der SPD-Unterbezirksvorstand stimmte geschlossen einem Antrag des Parteitages zu, "im vorsorgenden Sozialstaat das sozialdemokratische Leitbild für das 21. Jahrhundert zu sehen". Er sorge insofern vor, indem er alles unternimmt, um das Entstehen sozialer Notlagen zu verhindern. "Der Sozialstaat gibt sich nicht zufrieden mit der Aufgabe, Fehlentwicklungen auszugleichen und den Schwächsten zu helfen - vielmehr hilft er, Risiken vorzubeugen und für sie vorzusorgen, ermutigt und aktiviert Menschen und hält sie zur Verantwortung für das eigene Leben an", heißt es in dem Antrag. Der vorsorgende Sozialstaat, so die SPD Schaumburg, habe "als Grundlage einer leistungsfähigen Wirtschaft über die Interessen Einzelner hinaus den sozialen Zusammenhalt zu stärken und damit unsere Demokratie zu sichern".



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